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Unternehmensnachfolger gesucht! – Tipps

Lesezeit: 2 Minuten Unternehmensnachfolger gesucht: Nur wenige Unternehmer beschäftigen sich frühzeitig mit dem Gedanken, den mit viel Herzblut aufgebauten Betrieb abgeben zu wollen oder zu müssen. Dabei hat das Institut für Mittelstandsforschung berechnet, dass "die Nachfolgefrage im Zeitraum von 2010 bis 2014 für knapp 110.000 Familienunternehmen relevant sein wird".

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Unternehmensnachfolger gesucht! – Tipps

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Darauf sind viele Unternehmer nicht vorbereitet. Das mag durchaus verständlich sein, wenn man sich den Alltag ansieht. Als Unternehmer bearbeiten Sie Kundenaufträge, prüfen den Warenbestand, machen die Buchhaltung, bilden Mitarbeiter aus und vieles mehr. Da kann und will man nicht gern an den Tag X denken und findet immer wieder "Argumente", weshalb die Planung heute noch nicht ins Bild passt.

Doch wie sieht die Realität aus? 

Sie haben ihr Unternehmen über Jahre oder Jahrzehnte etabliert. Ihr Unternehmen hat einen guten Namen in der Region und der Branche und Sie haben einen soliden Kundenstamm aufgebaut. Diese Erfolge können bei fehlender oder zu später Planung der Unternehmensübergabe schlicht und ergreifend weg brechen.

Immer öfter ist es so, dass Familienmitglieder den elterlichen Betrieb nicht übernehmen wollen, sie orientieren sich schon früh anders und gehen eigene Wege. Die Suche nach einem externen Nachfolger erscheint aufwändig und von Unsicherheit besetzt. Meist fangen Unternehmer erst dann an, einen Nachfolger zu suchen, wenn sie, bedingt durch Alter oder Krankheit, dazu gezwungen werden. Jedoch gerade unter Druck den geeigneten Kandidaten zu finden und eine Unternehmensübergabe sinnvoll zu meistern, ist eine Herkulesaufgabe.

Tipp: Machen Sie in Ihrem Unternehmen eine Bestandsaufnahme. Vielleicht ist einer Ihrer Mitarbeiter interessiert, das Unternehmen weiter zu führen? Welcher Mitarbeiter wäre denn Ihr Wunschkandidat oder hat besondere Qualifikationen und hohen Einsatz gezeigt?

Ein guter Schritt, die Nachfolge zu planen ist es, den Blick auf sich selbst zu richten. Fragen Sie sich ehrlich: Wie lange will und kann ich noch arbeiten? Wer könnte aktuell das Unternehmen qualifiziert weiter führen, wenn ich ungeplant ausfalle? Vielleicht gibt es auch ein Team von möglichen Nachfolgern, die sich gut ergänzen? Und vor allem: Will ich überhaupt, dass mein Unternehmen weiter geführt wird, wenn ich in Rente gehe?

Der nächste geplante Schritt: Sprechen Sie mit den möglichen Kandidaten. Bereiten Sie sich auf diese Gespräche sorgfältig vor. Mögliche Fragen sind zum Beispiel:

  • Wann spreche ich mit den Kandidaten?
  • Wo spreche ich mit ihnen?
  • Welche Fragen sind mir wichtig? Was weiß ich bereits vom Mitarbeiter?
  • Welche Informationen gebe ich im ersten Gespräch?
  • Welche Informationen möchte ich erhalten?

Denken Sie daran, dass eine gelungene Nachfolgeregelung Zeit braucht. Je nach Größe des Betriebes und Branche kann der Zeitraum 3 bis 5 Jahre betragen. Holen Sie sich Unterstützung durch geeignete Strategieberater. Diese finden Sie z. B. bei den Kammern und Verbänden. Beratungen können gefördert werden.

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