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Existenzgründung und Selbstvermarktung: Ist die wirtschaftliche Situation geeignet, für eine erfolgreiche Existenzgründung?

Die Frage ist, ob Sie den Weg zu Ihrem Erfolg durchhalten. Was müssen Sie wissen, um Ihre Standfestigkeit einschätzen zu können? Oder die Widrigkeiten des Wirtschaftssystems? Was können Sie tun, damit Ihre Bank nicht zur Tretmine wird?

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Existenzgründung und Selbstvermarktung: Ist die wirtschaftliche Situation geeignet, für eine erfolgreiche Existenzgründung?

Viele erfolglose Unternehmer, viele potentielle Existenzgründer und leider auch viele Beraterkollegen und vor allem Sachbearbeiter von Arbeitsagenturen klagen über die wirtschaftliche Lage – genannt Krise. Das könnte noch deren Privatvergnügen sein, wenn sie nicht motivierte Existenzgründer demotivieren würden.

Existenzgründung angesichts der Wirtschaftskrise
In meinen öffentlich geförderten Existenzgründer-Seminaren höre ich immer wieder: "Warum konnten Sie nicht früher bei uns gewesen sein? Warum mussten wir uns vorher tage- oder wochenlang irritieren und demotivieren lassen?"

Die Frag, die daraus entsteht ist: "Ist unsere Wirtschaft in einem Zustand, in der eine erfolgreiche Existenzgründung überhaupt noch möglich ist?“ Ich will Ihnen gleich jetzt meine Antwort geben und sie dann schrittweise mit Ihnen diskutieren:

Existenzgründung: Ihr Erfolg ist unabhängig von der wirtschaftlichen Situation
Wahrscheinlich werde ich dafür deutliche Kritik von sogenannten Fachleuten bekommen. Solche Fachleute müssen im Allgemeinen kein eigenes Unternehmen betreiben und haben auch selten die Initiativkraft, eigenen selbständigen Erfolg zu organisieren. Hinter einem Schreibtisch zu sitzen und gegebenenfalls schlaue Seminare anzubieten, ist nicht ausreichend, um als kompetent zu gelten. Genug der Spitzen gegenüber schwätzenden Kollegen und Beamten, hier meine zehn Gründe, warum Sie alle Chancen haben, Ihre Existenzgründung erfolgreich zu gestalten.

1.       Existenzgründung: Die sogenannte Wirtschaftskrise ist für die meisten Gründer gar nicht existent.
Völlig egal, ob kranke Bankmanager, die ihre eigenen Kriterien nicht ernst nehmen, Großbanken in den Ruin treiben; völlig egal, ob Automobilkonzerne in Not geraten, weil Überkapazitäten nicht abgebaut werden; völlig egal ob die Zulieferindustrie darunter leidet, die es hätte wissen müssen; und völlig egal, ob größenwahnsinnige Familienkonzerne sich dringend übernehmen müssen, weil sie viel größere Wettbewerber angreifen – der Markt für Existenzgründer, vor allem der in der Dienstleistungsbranche ist so groß, dass jeder engagierte Existenzgründer genügend Platz hat.

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Alleinstellungsmerkmal und transportieren Ihre Message in einem intakten Marketingkonzept, und die Krise der Großen und Blinden kann Sie mal…

2.       Existenzgründung: Sie können Ihren Erfolg bauen, wenn Sie sich konsequent als Unternehmer/in aufstellen.
Sorgen Sie dafür, dass Sie Vorbilder haben und deren Erfolgskonzepte kennen. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht Ihr eigener Mitarbeiter sind, sondern Unternehmer. Sorgen Sie dafür, dass Sie wissen, was einen Unternehmer ausmacht. Und dann verhalten Sie sich so, als ob Sie erfolgreich werden wollen.

3.       Existenzgründung: Machen Sie kein Geschäft auf, nur weil Sie Lust darauf oder das Unternehmen geerbt haben.
Viele deutsche Existenzgründungen gehen daran zu Grunde, dass geniale Fachleute Lust haben, Ihre eigene Idee umzusetzen und das für ausreichend halten. Diese "Unternehmer“ wissen offenbar nicht, dass der Wurm dem Fisch schmecken muss und nicht dem Angler.

Sorgen Sie dafür, dass Sie den sachlichen Teil Ihres Unternehmens mit Leidenschaft verfolgen können, aber auch, dass Sie cool rechnen und den Focus auf Ihren Vertrieb legen. Wenn Sie dabei Dinge lassen müssen, zu denen Sie zwar Lust haben die aber nicht lukrativ sind, lassen Sie sie.

4.       Existenzgründung: Rechnen Sie aus, ob sich Ihr Unternehmen lohnen kann.
Erstellen Sie einen Businessplan. Wenn bei den Berechnungen herauskommt, das Ihre Idee nicht geht, oder zumindest so nicht geht, lassen Sie sie bleiben oder machen Sie es anders. Erst wenn Sie sich mit Rechnen und dem Ermittel der Konsequenzen daraus bewiesen haben, dass Ihre Idee Geld abwerfen wird, machen Sie sich daran, sie umzusetzen. Keine Ihrer Aktivitäten darf auf Dauer durch eine andere subventioniert werden. Sie sollen Geld verdienen und nicht mitbringen.

5.       Existenzgründung: Fragen Sie sich: "Werde ich an einem Trend teilnehmen?“
Suchen Sie den Weg des geringsten Widerstandes. Es gibt Trends, die stattfinden, egal ob Sie sie benutzen. Suchen Sie nach Trends, die lange anhalten. Schwimmen Sie nie gegen den Strom, das kostet bloß Kraft.

6.       Existenzgründung: Untersuchen Sie, ob Sie sich am Boom der Baby-Boomer beteiligen.
Informieren Sie sich über das Phänomen der Baby-Boomer und fragen Sie sich, ob Ihre Unternehmung dort angesiedelt ist. Die Trendgeschäfte, die die Baby-Boomer ausgelöst haben, werden noch ca. 30 Jahre anhalten. Entscheiden Sie, ob Sie Ihre Geschäfte nicht an dieser Nachfrage orientieren können. Suchen Sie sich einen Berater, der Ihnen die Perspektive zeigt.

7.       Existenzgründung: Fragen Sie sich, wo große Unternehmer schon Millionen ausgegeben haben, um den Markt aufzubereiten.
Viele große und visionäre Unternehmer haben schon viele Millionen in die Hand genommen, um Ihnen ein warmes Bett zu machen. Oft werden solche Geschäfte inForm von Franchise- oder Network-Vertrieben angeboten.

8.       Existenzgründung: Fragen Sie sich, ob Sie dringend eigenen Millionen auszugeben, um das selbst zu machen, was andere schon vorbereitet haben.
Fragen Sie sich, ob Sie selbst Millionen in die Hand nehmen wollen und können, oder ob Sie sich nicht lieber in dieses warme Bett legen. Untersuchen Sie genau, ob ein Anbieter seriös ist und gehen dann den Weg des geringsten Widerstandes.

9.       Existenzgründung: Überlegen Sie, wie viel Zeit Sie Ihrem Marketing und Vertrieb stehlen wollen, indem Sie jammern und lamentieren.
Jede Minute ist für Ihren Erfolg kostbar. Und Ihr Erfolg braucht Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und Gesundheit. Fragen Sie sich, ob Sie durch Jammern weiterkommen oder durch einen klaren Blick für das Wesentliche und den Focus auf Marketing und Vertrieb (also Außenwirkung). Wenn Sie das entschieden haben, entwickeln Sie ein Gefühl dafür, wo und wie Sie sich selbst Zeit stehlen und wie Sie mit jemandem umgehen würden, der das mit Ihrer Zeit tut.

10.    Existenzgründung: Fragen Sie sich, wo Sie einen Unternehmer als Vorbild und Coach finden, um Fehler in der Anlaufphase zu vermeiden.
Suchen Sie sich sofort einen Unternehmer, der kraftvoll seinen Erfolg baut oder schon gebaut hat. Laden Sie ihn zum Essen ein und machen ihm klar, dass er gerade seine wertvolle Zeit in eine erfolgsträchtige Zukunft investiert. Schmeicheln Sie ihm entweder damit, dass Sie sich ihn als Mentor ausgesucht haben, oder machen ihm klar, was er wirtschaftlich davon hat, dass er Ihnen seien Zeit als Coach widmet.

Stellen Sie seine Erfolgskonzepte nicht sofort in Frage, sondern machen nach, was er vorgemacht hat. Mein Sponsor sagt immer: "Ich verspreche nicht, dass du schnell reich wirst, aber ich garantiere dir, das du sicher reich wirst, wenn du das nachmachst, was ich vorgemacht habe.

Und dann noch ein wichtiger Tipp: Verabschieden Sie sich von dem dümmlichen Einwand "Geld allein macht nicht glücklich“. Das weiß ich selbst, aber dieses Wort benutzen immer nur Menschen, die selbst kein Geld haben und sich auch keine Chancen ausrechnen, genügend zu erarbeiten.

Machen Sie sich klar, dass nur ein voller Brunnen Wasser gibt. Sollten Sie mehr Geld verdienen als Sie brauchen, könne Sie sicher sein, dass es genügend Gelegenheit gibt, damit Gutes zu tun. Wenn Sie jedoch kein Geld haben, brauchen Sie auch nicht davon zu träumen, irgendwo in der Welt etwas substanziell Gutes zu tun.

Wenn Sie das alles berücksichtigen, können Sie sicher sein, dass Sie an einem Erfolgskonzept teilnehmen und es keine Krise für Sie geben wird.

In diesem Sinne werde ich Sie vielleicht einen unbequemen Weg führen, aber seien Sie sicher, er wird zu Ihrem Wohle funktionieren. Ich freue mich, Sie hier wieder zu sehen.

Ihr Hans Janotta

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