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Streit, Konflikt oder Mobbing? Erkennen Sie den Unterschied

Lesezeit: 1 Minute Nur ein Konflikt oder bereits Mobbing. Der Begriff Mobbing wird oft fälschlicherweise auch für Konfliktsituationen oder für schwierige Kommunikationsstörungen am Arbeitsplatz benutzt. Das schadet den tatsächlich von Mobbing betroffenen Menschen.

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Streit, Konflikt oder Mobbing? Erkennen Sie den Unterschied

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Nicht jeder Konflikt ist Mobbing

Mobbing darf nicht mit normalen Ärgernissen oder Spannungen – wie sie im täglichen Arbeitsleben vorkommen – verwechselt werden. Nicht jeder Ausrutscher in der Kommunikation oder ein missglückter Scherz ist Mobbing. Auch ein miserabler Führungsstil einer Führungskraft ist noch lange kein Mobbing, genauso wenig wie andauernder Streit oder Bürotratsch auf dem Flur.

Die Arbeitsmedizin spricht von Mobbing, wenn Angriffe am Arbeitsplatz auf eine Person, systematisch und über einen längeren Zeitraum hinweg mit dem Ziel der Ausgrenzung (des Rausekelns) der Person erfolgen. Wenn Schikane, Intrigen und das Verbreiten von Unwahrheiten zur alltäglichen Routine gegen die gemobbte Person werden. Meistens hinter dem Rücken der Betroffenen. Und das heißt in der Regel: Alle gegen einen – und das jeden Tag!

Viele Mobbingfälle enden mit dem Verlust des Arbeitsplatzes und oft sogar mit der Frühverrentung. Psychosomatische Erkrankungen, langfristige Krankschreibungen, auch dauerhafte Arbeitsunfähigkeiten sind die Folge. Betroffene leiden unter depressiven Verstimmungen oder Depressionen, haben schwere körperliche Schäden, kommunikative Störungen, kein Vertrauen mehr in Menschen. Schwere Angstzustände sind keine Seltenheit.

Was tun bei Mobbing?

Die Ursachen von Mobbing können arbeitsplatzbedingter Art sein, in ungelösten Konflikten liegen, aus mangelnder Führungskompetenz resultieren oder aus der Konfliktunfähigkeit der mobbenden Personen entstehen.

Wenn in Ihrem Umfeld Mobbing vorkommt, versuchen Sie Verständnis für die Betroffen zu haben und geben Sie keine Ratschläge. Dies können die Betroffenen am wenigsten brauchen, außer dem einen Ratschlag, dass sie sich um professionelle Hilfe bemühen müssen.

Was für die einzelnen Betroffen der richtige Weg ist, ob Mobbing-Beratung, ärztliche, therapeutische oder psychologische Hilfe, Coaching oder eine arbeitsrechtliche Beratung, dies muss jeder/jede für sich selbst herausfinden. Meistens müssen mehrere Beratungen parallel in Anspruch genommen werden.

Bildnachweis: deagreez / stock.adobe.com

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