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So minimieren Sie Social Media-Risiken

Lesezeit: 2 Minuten Social Media bietet nicht nur jede Menge Chancen und Vorteile, sondern birgt natürlich auch einige Risiken. Es gilt also, mögliche Risiken zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, sie zu minimieren. Der folgende Beitrag zeigt ausgewählte Risiken auf und gibt Handlungsvorschläge.

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So minimieren Sie Social Media-Risiken

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Facebook, Twitter, Google+ & Co. sind aus dem modernen Marketingportfolio der Unternehmen kaum noch wegzudenken. Der Umgang mit Sozialen Medien kann einige Gefahren bergen. Unternehmen sollten diese Risiken erkennen und mit organisatorischen Maßnahmen und Strategien gegensteuern.

Drei mögliche Risiken haben wir im Folgenden ausgewählt:

Risiko 1 – Kontrollverlust

Mitarbeiter agieren im Internet nicht nur ausschließlich als Privatpersonen, sie kommunizieren gleichzeitig in ihrer Rolle als Mitarbeiter und werden somit absichtlich oder unabsichtlich zu Repräsentanten und Sprechern eines Unternehmens. Die schnelle und grenzüberschreitende Verbreitung von Inhalten im Netz kann schnell zu einem kommunikativen Super-Gau führen. Besonders heikel: das Internet vergisst nichts. Noch Jahre nach deren Veröffentlichung lassen sich Bilder, Inhalte und Artikel recherchieren und abrufen.

Aber nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die User selbst haben im World Wide Web die Möglichkeit starken Einfluss auf die Kommunikation eines Unternehmens zu nehmen. Sie können selbst und unkontrolliert Inhalte verbreiten.

Tipps:

  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern Orientierung für den Umgang mit Sozialen Medien. Zum Beispiel in Form von Social Media Guidelines.
  • Mittlerweile gibt es sogar Tools, wie Social Control Systems, die  es Unternehmen ermöglichen die Social-Media-Aktivitäten der Mitarbeiter zu beobachten und teilweise sogar einzuschränken
  • Beobachten Sie die Stimmen im Netz (Social Media Monitoring) mittels geeigneter Tools
  • Im günstigsten Fall bereiten Sie sich im Rahmen eines "Notfallplans" auf einen kommunikativen Super-Gau vor

Risiko 2 – Zeitfaktor Netzwerkpflege

Die Pflege von Kontakten, das Managen von Communities und das Befüllen der Netzwerke mit Inhalten kostet jede Menge Zeit. Das betrifft nicht nur den Social Media Manager, sondern letztlich jeden Mitarbeiter im Unternehmen, der beruflich im Social Web agiert.

Tipps:

  • Stellen Sie klare Richtlinien für Ihre Mitarbeiter auf und nehmen Sie Stellung zum privaten Umgang mit sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz
  • Definieren Sie konkrete Ziele für Ihre Social Media-Aktivitäten und messen den Erfolg regelmäßig
  • Planen Sie Ihre Ressourcen im Hinblick auf die Nutzung von Social Media und räumen entsprechende Zeitfenster für die Netzwerkpflege ein
  • Messen Sie die tatsächliche Zeit, die die Mitarbeiter im Social Web für die Netzwerkpflege verbringen (Arbeitszeiterfassung) und werten die Daten für zukünftige Planungen aus

Risiko 3 – Mangelndes Verständnis und Know-How

Mangelndes Wissen und fehlende Fachkompetenz im Unternehmen hemmt ein effektives Social Media Marketing. Findet der Nutzer keinen besonderen Mehrwert in den Social Media Aktivitäten eines Unternehmens, wendet er sich ab.

Tipps:

  • Sind keine ausreichend qualifizierten Ressourcen im Unternehmen vorhanden, dann sollten Sie qualifizieren, rekrutieren oder externe Dienstleister hinzuziehen
  • Leisten Sie Hilfestellung und nehmen Sie Mitarbeitern die Angst, Fehler zu machen, z. B. in Form von Gestaltungshilfen für den professionellen Aufbau des XING-Profils
  • Informieren Sie über die Chancen und Risiken des Mediums

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