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Potentiale des Alterns in den Betrieben: Personal als Standortfaktor (Teil 9)

Lesezeit: < 1 Minute Es ist eine bekannte Tatsache, dass in vielen - allerdings nicht in allen - Regionen Europas und der Bundesrepublik Deutschland die Bevölkerung schrumpft. Das hat Folgewirkungen für Standortentscheidungen, da auch gleichzeitig nicht mehr ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.

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Potentiale des Alterns in den Betrieben: Personal als Standortfaktor (Teil 9)

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Das demografische Standortrisiko wächst in einigen Regionen Europas und der Bundesrepublik Deutschland; das lässt sich aus dem neu gestalteten Demographic Risk Atlas entnehmen. In letzter Zeit hatten schon verschiedene Bundesländer, Kreise und Kommunen kleinräumige Studien in Auftrag gegeben und waren von den differenten Auswirkungen überrascht.

Personal als Standortfaktor: Der Wandel der Standortfaktoren
Die Betriebswirtschaftlehre hatte schon immer Rohstoffvorkommen, Verkehrsinfrastruktur und Kundenorientierung als harte Standortfaktoren im Blick. In den letzten Jahrzehnten spielten auch Wissensorientierung, kulturelle Entwicklung und technische Vernetzung eine zunehmende Rolle als weiche Standortfaktoren. Aber, viele Unternehmen werden den demografischen Wandel mir den potentiellen Kunden und Fachkräften bei der Standortwahl eine zunehmende Priorität einräumen.

Nicht jede Region ist vom demografischen Wandel gleichsam betroffen
Die FAZ vom 26. Juli 2009 hat eine Standortkarte aus dem Demographic Risk Atlas veröffentlicht, aus der die differente Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland hervorgeht und zitiert den Leiter der Personalstrategie von BASF mit der Worten "Mit dem Atlas können wir die Probleme jetzt aber besser veranschaulichen, wenn wir mit den Personalleitern sprechen." 

Auf dieser Karte kommen Regionen des Ostens wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt  relativ schlecht weg, während in Hamburg oder in Oberbayern gute demografische Zukunftsaussichten bestehen.

Aber auch Risikopotential, wenn Ranking und Demografieatlas ohne Folgen bleiben
Meines Erachtens können negative Prophezeiungen auch zu Stigmatisierungen und Verfestigungen der "Bilder" in den Regionen führen. Auf keinen Fall sollten Kommunen und Kreise diese Ergebnisse als feststehende Daten akzeptieren, sondern ihre ökonomischen Perspektiven verdeutlichen und alternative Wege aus der demografischen Falle entwickeln. Jedem Bürgermeister und Gemeindevertreter muss allerdings spätestens ab heute klar sein, dass die Bevölkerungsentwicklung in seiner Region ein ernst zu nehmender prioritärer Faktor bei Standortentscheidungen sein wird.

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