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Menschen treten Firmen bei – und verlassen ihre Manager

Lesezeit: < 1 Minute In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat Douglas McGregor seine Theorie Y vorgestellt. Laut McGregor ist der Mensch engagiert, von Natur aus leistungsbereit, von innen motiviert, und die Arbeit stellt für ihn eine Zufriedenheitsquelle dar. Doch was, wenn der Manager "schlecht" ist?

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Menschen treten Firmen bei – und verlassen ihre Manager

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Das mit der Motivation stimmt – vorbehaltlich, dass das Verhältnis mit dem direkten Vorgesetzten auch stimmt. "People join companies and leave managers" – lautet einer der Schlüsse der Gallup-Studie, die vor wenigen Jahren durchgeführt worden ist.

Verhältnis zum Manager entscheidet über Bleiben oder Gehen
Tatsäschlich, die von Natur aus motivierten Menschen entscheiden sich, Firmen beizutreten, da sie sich für den berühmten Namen entscheiden (BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, General Electric, Timer Warner und andere) und für Arbeitgeber, die einen guten Ruf haben. Und dann trennen sich die Wege – die Mitarbeiter verlassen aber nicht die Firmen selbst, sondern ihre direkten Vorgesetzten.

Von dem Verhältnis mit dem direkten Vorgesetzten hängt es letztendlich ab, wie lange ein Mitarbeiter bei der Firma bleibt und wie hoch die Leistung ist, die er bringt.

Häufig läuft es so, wie im Falle der Amerikanerin Sharon – einer brillanten, talentierten, ambitionierten Mitarbeiterin, die einen Traumjob im Bereich Media/Entertainment bekommen hat. Mit ihrem Talent und ihrem außergewöhnlichen Engagement wurde sie schnell als High-Potential vom Top-Management erkannt.

Ein gutes Beispiel für einen schlechten Manager
Manager Und dann – nach etwa einem Jahr – hat sie das Unternehmen verlassen. Schuld daran war der direkte Vorgesetzte, der nach ihrer Auffassung "zwar kein schlechter Mensch ist – aber eine schlechte Führungskraft: unsicher (wie kann man als Manager unsicher sein?) und versucht, mit seinen eigenen Leuten zu konkurrieren. Er mag die kleinen Macht-Spielchen, um zu zeigen, wer hier der Chef ist."

Sharon war gleichzeitig die letzte aus dem 13-köpfigen Team, mit dem sie angefangen hat und dessen Mitglieder die Firma nacheinander verlassen haben.

Für den Menschen hat Arbeit einen hohen Stellenwert, so zumindest die früher erwähnte Theorie Y von Douglas McGregor. Es sind nicht die Arbeitnehmer, die nicht motiviert wären, es sind schlechte Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter demotivieren und sie aus den Unternehmen vertreiben.

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