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10 goldene Regeln für den Umgang mit Ihrem Vorgesetzten

Für Mittelmanager spielt neben ihren Mitarbeitern der direkte Vorgesetzter eine wichtige Rolle. Aber nicht immer funktionieren Kommunikation und Verständnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten reibungslos.

10 goldene Regeln für den Umgang mit Ihrem Vorgesetzten

Damit Ihr Vorgesetzter nicht nur seine Vorstellungen durchsetzt, sondern auch empfänglich für Ihre Ideen ist, hat Autorin und Coach Dr. Christiane Drühe-Wiehnholt Tipps für Mittelmanager zusammengestellt, die Ihnen den Umgang mit Ihrem eigenen Chef erleichtern.

  1. Eigene Ziele: Sie können Ihren Vorgesetzten nur überzeugen, wenn Sie selbst überzeugt sind.
  2. Selbstbewusstsein: Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Vorgesetzter Sie braucht, um wiederum seine Ziele zu erreichen. 
  3. Ziele des Vorgesetzten: Überlegen Sie sich, wie ihm Ihre Ideen nutzen können, damit er seine Ziele besser oder schneller erreicht. Welche Vorteile kann er aus Ihren Vorschlägen ziehen?
  4. Lernen Sie die Persönlichkeit Ihres Chefs so gut wie möglich kennen:
    – Wer ist Ihr Chef?
    – Was sind seine Aufgaben?
    – Wo muss er überall "mitmischen"?
    – Wo vermuten Sie seine Stärken und Potenziale?
    – Was macht er gerne?
    – Was sind seine Lieblingsthemen?
    – Wie kommuniziert er?
    – Was ist sein Arbeitsstil?
    – Was lehnt er ab?
    – Was verärgert ihn?
    – Wie können Sie ihn verärgern?
  5. Bedürfnisse und Erwartungen des Vorgesetzten: Betten Sie Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen diplomatisch in die Bedürfnisse und Erwartungen Ihres Chefs ein, um sozusagen seine Sprache zu sprechen. Finden Sie dazu gemeinsame, verbindende Interessen und Wertvorstellungen. Fördern Sie den Konsens.
  6. Kommunikations- und Arbeitsstil des Vorgesetzen: Sie brechen sich keinen Zacken aus der Krone, wenn Sie sich auf den Stil Ihres Vorgesetzten einstellen, noch verlieren Sie an Authentizität. Es sei denn, Sie müssen sich vollständig verbiegen. Ansonsten gilt im Gegenteil: Wenn Sie ihn auf seiner Wellenlänge treffen,  räumen Sie mögliche Konflikte schon im Vorfeld aus dem Weg. Ihre eigenen Vorstellungen treffen so viel eher auf Verständnis und Wohlwollen. 
  7. Herausforderungen und Verantwortung: Überzeugen Sie Ihren Vorgesetzten durch Ihr gutes Urteilsvermögen, Ihre Visionen und die erfolgreiche Bewältigung Ihrer Aufgaben. So gewinnen Sie auf der inhaltlichen Ebene an Einfluss und werden zu einem wichtigen Gesprächspartner für Ihren Chef.
  8. Beweisen Sie Loyalität: Zeigen Sie ihm, dass Sie hinter ihm stehen und ihn unterstützen.  Beziehen Sie in Auseinandersetzungen mit Dritten Stellung und verteidigen Sie ihn.
  9. Respekt und Anerkennung: Wertschätzung – vorausgesetzt, sie kommt ehrlich an – wird von jedem Menschen gerne angenommen.

Fazit: Suchen Sie immer das offene Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten und konzentrieren Sie sich auf  Ihre gemeinsamen Interessen, nicht auf Unterschiede und Positionen, es sei denn, sie sind unvereinbar. In diesem Fall bleibt Ihnen dann meist ohnehin nur, sich nach einem anderen Wirkungsfeld umzuschauen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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