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Ein lückenloser Lebenslauf um jeden Preis?

Lesezeit: 1 Minute Viele Bewerbungsberater plädieren dafür, dass kleine Notlügen erlaubt sind, um Lücken im Lebenslauf zu "retuschieren". Man sollte sich jedoch vor Augen führen, dass sich ein Bewerber in seiner schriftlichen Bewerbung zu einer wahrheitsgsgemäßen Auskunft verpflichtet. Welche alternativen Möglichkeiten gibt es? Ist ein lückenloser Lebenslauf wirklich so wichtig?

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Ein lückenloser Lebenslauf um jeden Preis?

Ein lückenloser Lebenslauf um jeden Preis?

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Wann ist ein Praktikum erwähnenswert?

Es ist davon abzuraten, „Fantasie-Praktika“ einzufügen, oder kurze Einsätze zeitlich so zu verlängern, dass sie Fehlzeiten abdecken. Die Praktika sollten relevant für die Stelle sein und nicht unbedingt im Alter von über 40 Jahren in der Schulzeit stattgefunden haben. Auch wenn man es vielleicht mit einem „gefakten“ Lebenslauf zum Vorstellungsgespräch schafft, wird man das Lügengebilde nicht aufrechterhalten können.

Personalentscheider haben ein sehr gutes Gespür für unplausible Zusammenhänge und Unwahrheiten.

Ist es immer positiv einen Auslandsaufenthalt zu erwähnen?

Es verhält sich ähnlich wie mit den Praktika. Erfundene Auslandsaufenthalte, vor allem in fremdsprachlichen Ländern fliegen schnell auf. Kurze Trips, die zu längeren Erfahrungen im Ausland ausarten, können auch schnell entlarvt werden. Es lässt sich wohl kaum vermeiden, Unsicherheiten zu verbergen, da hilft auch das beste „Poker-Face“ nicht.

Personalverantwortliche sind darin geschult Ungereimtheiten aufzudecken.

Wie kann man zu Zeiten stehen, in denen man nicht gearbeitet hat?

Viel wichtiger als ein krampfhaft lückenloser Lebenslauf, der mit unwahrscheinlichen Tätigkeiten gepflastert ist, ist ein roter Faden, der durch geschickte Formulierungen ersichtlich werden kann. Es geht darum, seine Persönlichkeit optimal zu positionieren. Der „straighte“ Karriere-Lebenslauf ist wohl eher die Ausnahme geworden und kann realistisch gesehen nicht mehr als Maßstab gesehen werden.

Arbeitslosigkeit gehört zur heutigen Arbeitswelt und sie ist nichts, für das man sich schämen müsste. Durch eine andere Formulierung, z. B. aktiv arbeitssuchend, kann man schon viel am Gesamtbild verändern. Natürlich wäre es gut, wenn man noch Maßnahmen erwähnen könnte, die den Bewerber weiterbefähigen. Begriffe wie Neuorientierung bei Umbrüchen können auch helfen, Fehlzeiten positiver erscheinen zu lassen.

Personalchefs können wirklichkeitsnah zwischen den Zeilen lesen.

Mut zur optimal formulierten Lücke, statt gelogene „Vollbeschäftigung“!

Mit diesem Vorsatz und einem gut durchdachten Aufbau lässt sich auf ehrliche Weise und mit gutem Gewissen eine neue Stelle finden.

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