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Wie viele Praktika sind heute sinnvoll?

Lesezeit: 2 Minuten Manch einer hat während seines Studiums und danach zehn Praktika gemacht und bei einem anderen ziert den Lebenslauf gerade mal ein Praktikum. Beides sicherlich Extreme, aber sie kommen in der Praxis vor. Dabei stellen sich die Fragen, wie viele Praktika im Lebenslauf noch sinnvoll sind und wann man diese am besten absolvieren sollte.

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Wie viele Praktika sind heute sinnvoll?

Wie viele Praktika sind heute sinnvoll?

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Auf die erste Frage, wie viele Praktika heute im Lebenslauf sinnvoll sind, gibt es natürlich keine pauschale Antwort. Ein stures Sammeln, um einen attraktiven Lebenslauf vorweisen zu können, garantiert einem noch lange keinen Job. Genausowenig, wie ein einzelnes einsames Praktikum im Lebenslauf zwangsläufig dazu führt, dass man überhaupt kein Jobangebot erhält. Die Antwort lautet: Immer dann, wenn einen ein Praktikum weiterbringt, um eine neue Branche und Firma kennen zu lernen, ist es sinnvoll und richtig.

Und die Antwort auf die zweite Frage lautet: Praktika sind immer während des Studiums richtig. Vorher weiß man meist zu wenig und nach dem Abschluss zu viel, als dass einen noch ein weiteres Praktikum weiterbringt.

Nach welchen Kriterien suche ich mir ein Praktikum aus?

Man sollte sich vor allem bewusst machen, warum man dieses Praktikum bei genau dieser Firma machen möchte und was man sich davon verspricht. Dabei macht man ein Praktikum ursprünglich vor allem deshalb, um in ein bestimmtes Berufsfeld hineinzuschnuppern, damit man sich ein Bild von Branche und Firma machen kann. Dies soll einem letztlich die spätere Berufswahl erleichtern.

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Eine sinnvolle Überlegung ist in diesem Zusammenhang, unter Umständen ein Urlaubssemester einzulegen, um ein Praktikum zu absolvieren. So ist eine längere Einsatzzeit möglich und man entgeht dem Ansturm auf die Praktikumsplätze in den Semesterferien. Und ein Praktikum über fünf oder sechs Monate hat im Lebenslauf unter Umständen einen höheren Stellenwert als zwei bis drei Praktika über sechs Wochen. Auch ist die Chance größer, bei einem längeren Praktikum anspruchsvollere Aufgaben zu erhalten und vielleicht an einem größeren Projekt mitarbeiten zu können.

Auf welche Bedingungen sollte ich beim Praktikum achten?

Wer ein Praktikum macht, sollte einen Arbeitsplatz, Arbeit, einen Ansprechpartner und Geld einfordern. Leider ist Kaffee kochen und kopieren noch immer oft traurige Realität im Praktikantendasein. Wer unzufrieden ist, sollte deshalb schnell mit seinem Vorgesetzten sprechen. Wenn es jedoch nicht besser wird, ist ein Ende mit Schrecken oft besser als ein Schrecken ohne Ende. Nicht immer werden zudem Praktika vergütet: Ohne Bezahlung zu arbeiten, lohnt sich jedoch nur, wenn man das Gefühl hat, auch etwas dabei zu lernen.

Wenn das Praktikum beendet ist und Sie dieses in den Lebenslauf aufnehmen, ist ein Abschnitt mit einer Zusammenfassung der ausgeübten Tätigkeiten wichtig.

Hier finden Sie Tipps für die richtige bzw. angemessene Anzahl an Praktika:

  • Es gibt weder ein zu wenig noch ein zu viel: Wenn einen ein Praktikum weiterbringt, dann sollte man es machen. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man es besser lassen.
  • Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen: Je mehr Erfahrung man hat, desto mehr kann man verlangen und sollte dies auch fordern.
  • Zusätzlich sollte man bedenken, dass es auch wichtig ist, seine Persönlichkeit durch Reisen und Hobbys weiterzuentwickeln. Daran sollte man vor allem denken, wenn man schon mehrere Praktika absolviert hat.
  • Bleiben Sie entspannt und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn Ihre Studienkollegen bereits mehr Praktika gemacht haben als Sie. Praktika sollten nicht zur Tröphäensammlung ausarten.
  • Last but not least sollte man wegen eines Praktikums nicht sein Studium vernachlässigen: Es ist immer noch wichtiger, statt des sechsten Praktikums seinen Abschluss zu machen, der die Eintrittskarte für den ersten regulären Job nach dem Studium ist.

Bildnachweis: luckybusiness / stock.adobe.com

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