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Die größten Irrtümer: Aktives Zuhören ist ganz leicht

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben das Gefühl, Ihr Partner hört Ihnen überhaupt nicht richtig zu? Sie aber hören ihm immer zu? Seien Sie vorsichtig mit solchen Behauptungen, denn zwischen Hören und wirklichem Zuhören liegen manchmal ganze Welten. Glauben Sie nicht? Dann testen Sie sich doch einmal!

2 min Lesezeit
Die größten Irrtümer: Aktives Zuhören ist ganz leicht

Die größten Irrtümer: Aktives Zuhören ist ganz leicht

Lesezeit: 2 Minuten

Das Zuhören ist manchmal ganz schön kompliziert, denn nur, weil wir jemandem gegenüber sitzen und akustisch mitbekommen, was er sagt, bedeutet das noch lange nicht, dass wir ihm auch richtig zuhören. Denn richtiges Zuhören bedeutet vor allem, dass wir versuchen zu verstehen, was uns der Partner sagen möchte.

Aufmerksamkeit ist das A, Disziplin das O

Kaum jemand von uns macht sich darüber Gedanken, ob er wirklich zuhört, wenn ihm jemand etwas sagt. Meistens ist es ja auch nichts Weltbewegendes oder Neues, zumindest vermuten wir das. Und je nachdem, wie stressig der Alltag mal wieder war, hängen wir mit unseren Gedanken ganz woanders. Wer aber nicht richtig zuhört, der bekommt auch nicht mit, womit sich der andere gerade beschäftigt und wie er sich fühlt.

Aktives Zuhören erfordert also viel Aufmerksamkeit. Und wir kennen es alle: Noch während unser Gegenüber spricht, denken wir über eine Antwort oder ein Gegenargument nach, entfernen uns gedanklich immer weiter von unserem Gegenüber und sind am Ende mehr bei uns selbst als bei ihm. Deshalb ist für richtiges Zuhören vor allem eines gefordert, und das ist Disziplin.

Übung macht den Meister

Diese Disziplin lässt sich üben, probieren Sie es doch einmal selbst: Wie schwer fällt es Ihnen, Ihrem Gegenüber aktiv zuzuhören? Setzen Sie sich Ihrem Gesprächspartner gegenüber, so dass Sie Blickkontakt halten können und stellen Sie einen Wecker auf zehn Minuten.

Nun beginnt einer von Ihnen damit, etwas zu sagen. Dabei kommt es nicht auf den Inhalt an, sondern darum, überhaupt etwas zu erzählen, das kann die neue Hose, der Hund oder auch das Wetter sein. Zu Beginn reichen hier zwei bis drei kurze Sätze. Nun wiederholt der andere genau das, was zuvor gesagt wurde, nicht wortwörtlich, sondern sinnvoll und mit dem Satzanfang „Du sagst/meinst, dass…“. Nach den zehn Minuten tauschen Sie die Rollen.

Sie werden merken, wie schwer es Ihnen fallen kann, genau das wiederzugeben, was Sie gerade gehört haben, und je umfangreicher das Gesagte ist, desto schwieriger wird es. Doch üben Sie genau diese Disziplin, denn beim aktiven Zuhören geht es besonders darum, das Gesagte wahrzunehmen, es wirklich zu verstehen, es danach zu bewerten und anschließend auch wieder ausdrücken zu können. Sie werden auch merken, dass Ihr Gegenüber diese Art des Zuhörens besonders zu schätzen weiß.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

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