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Aktiv Zuhören kann man lernen

Lesezeit: 2 Minuten Egal ob im privaten oder beruflichen Bereich: Aktives Zuhören ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für gelungene Kommunikation. Bei einem Vieraugengespräch zeigt sich besonders deutlich, ob jemand wirklich zuhören kann oder nicht.

2 min Lesezeit
Aktiv Zuhören kann man lernen

Aktiv Zuhören kann man lernen

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Gerade Führungskräfte sollten lernen, wie man aktiv zuhört. Doch auch im privaten Bereich ist das richtige Zuhören eine Tugend, die man nicht hoch genug schätzen kann. So holen Sie aus einem Gespräch das Beste heraus:

Bewahren Sie einen offenen Geist

Weil man oft zu sehr von der eigenen Meinung überzeugt ist, neigt man dazu, dem Gesprächspartner nicht richtig zuzuhören, da man sein Urteil ohnehin längst gefällt hat. Viel besser ist es, neugierig zu sein und von seinem Gegenüber zu lernen. Es ist übrigens durchaus möglich, auch von weniger intelligenten Menschen etwas zu lernen. Dies sind Kleinigkeiten, die aber oft interessante Einblicke ermöglichen. Daher sollten sie stets aktiv zuhören und sich der Meinung des anderen nicht verschließen.

Halten Sie Augenkontakt

Wenn Sie Ihrem Gegenüber in die Augen schauen, ist dies in vielerlei Hinsicht hilfreich. Zum einen bewahrt es Sie davor, gedanklich abzuschweifen. Zum anderen vermitteln Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie sich ganz auf ihn konzentrieren und aktiv zuhören. Dem anderen in die Augen sehen bedeutet freilich nicht, dass Sie ihn die ganze Zeit über anstarren sollen. Es genügt, hin und wieder Augenkontakt herzustellen und so den Gesprächspartner bei der Stange zu halten.

Das Gesagte mit eigenen Worten wiederholen

Wenn Sie zwischendurch das Gesagte kurz zusammenfassen, hat Ihr Gesprächspartner den Eindruck, dass Sie wirklich aktiv zuhören können. Bei dieser Gelegenheit können Sie eventuelle Unklarheiten oder Missverständnisse ausräumen. Geben Sie Ihrem Gegenüber die Möglichkeit, Einwände zu erheben und Dinge zu korrigieren, damit diese nicht ungeklärt im Raum stehen bleiben.

Interesse und Aufmerksamkeit zeigen

Auch wenn Sie ein Thema nicht sonderlich interessiert – lassen Sie es sich keinesfalls anmerken, indem  Sie aus dem Fenster blicken oder sich mit anderen Dingen beschäftigen. Wer bei einem Vieraugengespräch ständig auf sein Smartphone starrt, signalisiert seinem Gesprächspartner, dass das Gespräch offenbar von geringem Interesse ist.

Die richtige Körpersprache

Es ist hilfreich, sich beim Gespräch leicht nach vorne zu neigen. So hat Ihr Gegenüber den Eindruck, dass Sie sich ihm nicht nur körperlich, sondern auch gedanklich zuwenden. Auch der Gesichtsausdruck sollte stimmen. Setzen Sie eine Miene auf, die signalisiert, dass Sie hellwach sind und Interesse an dem Gespräch haben.

Stellen Sie Fragen

Aktiv zuhören beinhaltet auch das Stellen von Fragen. Hierbei sollte es sich freilich um Fragen handeln, die das Gespräch voranbringen. Wenn Sie durch eine ungeschickt formulierte Frage zu erkennen geben, dass Sie nicht richtig bei der Sache sind, wird klar, dass Sie sich aus dem Gespräch ausgeklinkt haben.

Den anderen ausreden lassen

Es gibt eine Menge Leute, die sofort den Mund aufmachen, wenn ihnen etwas zum Thema einfällt. Auch wenn Ihnen etwas noch so sehr auf den Nägeln brennt – lassen Sie den Gegenüber stets ausreden, damit dessen Argumente zur Geltung kommen. Wenn nach dem Gespräch einer der Beteiligten das Gefühl hat, dass man ihn nicht hat zur Sprache kommen lassen, ist das ein untrügliches Zeichen, dass der andere offenbar nicht aktiv zugehört hat.

Bildnachweis: Franz Pfluegl / stock.adobe.com

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