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Datenverlust 2010 – Die Top 10 der spektakulärsten Fälle

Lesezeit: 2 Minuten "Nie wieder ohne Datensicherung!" sagt sich jeder, der schon einmal Datenverlust, beispielsweise durch eine defekte Festplatte, erlebt hat. Doch ein Datenrettungsunternehmen hat die spektakulärsten Fälle 2010 aus seinem Datenrettungslabor beschrieben – und keine einzige Festplatte ging „nur einfach so“ kaputt.

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Datenverlust 2010 – Die Top 10 der spektakulärsten Fälle

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Kennen Sie das? Sie benutzen Ihren PC oder ein Notebook und denken in regelmäßigen Abständen „Eigentlich müsste ich ja mal eine Datensicherung machen.“ Keine Zeit, keine Lust, keine Ahnung – aus diversen Gründen wird die Datensicherung vermieden. Und vor allem, weil es die Hoffnung gibt, dass ein kompletter Datenverlust doch eher anderen passiert.

Doch wenn es tatsächlich zu einem kompletten Datenverlust kommt, wird es für viele Anwender schwierig. Wenn Sie mehr über Datensicherung, Speichermedien erfahren möchten, lesen Sie meine Artikelserie Vernachlässigen Sie nicht Ihre Datensicherung. Dabei wird auch die Datenrettung durch professionelle Anbieter angesprochen.

Datenverlust betrifft nur andere
Die meisten PC- und Notebooknutzer gehen davon aus, dass sie ein Datenrettungsunternehmen nur brauchen würden, wenn ihre Festplatte einen technischen Defekt bekäme. Eine Festplatte, so der weit verbreitete Glaube, geht so schnell aber nicht kaputt. Zum einen stimmt das so nicht und zum anderen zeigen die nachfolgenden spektakulärsten Fälle 2010 der Datenrettungs-Experten Kroll Ontrack, dass es durch viele Situationen zu Datenverlusten kommen kann. Die meisten Daten der „Hitliste“ konnten übrigens gerettet werden, wie Sie nachlesen können. Hier kommt meine Kurzübersicht.

Spektakuläre Datenverluste: die Top-10-Liste

  1. Nicht ganz dicht handelt von dem Mann, der sein Notebook am Strand nicht unbeaufsichtigt lassen wollte und es vorsichtshalber mitnahm. Wohin? Na klar, ins Wasser.
  2. Das große Krabbeln erzählt von einem Notebook, das durch eine Überschwemmung zwei Tage im Wasser mitgetrieben war. Ach ja, da gab es noch diese Ameise, die auf der Festplatte gefunden wurde.
  3. Jenseits von Afrika berichtet von wichtigen Fotos eines monatelangen Afrikaurlaubs auf einem Notebook. Dieses wurde bei einem Brand von einem Feuerwehrmann zwar noch gerettet, leider aber dabei fallengelassen.
  4. Digitales Katzenklo erzählt von einem Notebook auf dem Fußboden und einem niedlichen Kätzchen, das sich ein neues Katzenklo suchte.
  5. Flotter Crashkurs handelt von einer Frau, ihrem Auto und einem Notebook, das beim Einsteigen auf dem Autodach deponiert wurde. Ach ja, beim Anfahren fiel es punktgenau, Sie ahnen es schon, vor die Vorderräder.
  6. Völlig abgehoben erzählt was heutzutage auf Flughäfen los ist: Da vergisst man ein einziges Mal an der Espressobar sein Notebook und schon wird es aus Sicherheitsgründen in die Luft gesprengt.
  7. Schwein gehabt! Schinkenreste auf der Festplatte? Richtig, der Absender der Post für das Rettungslabor war eine Fleischerei.
  8. Erinnerungen am Leben erhalten. Einer Frau wurde bei einem Besuch im Krankenhaus das Notebook gestohlen. Es enthielt die einzigen Fotos ihrer verstorbenen Tochter. Der Dieb wurde schnell gefasst, hatte die Festplatte aber bereits gelöscht. Auch dies ein Fall für ein Rettungslabor.
  9. Daten ins Abseits geschoben. Da überspielt ein Kunde Archivdaten auf sechs externe Festplatten plus ein Backup davon auf sechs weitere Festplatten, abgelegt in einem feuersicheren Safe. Alles okay? Weit gefehlt! Die Daten waren teilweise überschrieben und die Festplatten waren leer. Happy-End: Die Ursprungsbänder waren vorsichtshalber aufbewahrt worden.
  10. Kabelsalat mit (über)spannenden Folgen. Der Notebook-Akku war leer und der unerfahrene Anwender schloss das erstbeste Stromkabel, das er finden konnte, an den Laptop an. Leider das falsche! Sein Notebook verschmorte.

Jetzt sind Sie dran – Datensicherung und Datenrettung
Viele Beispiele fanden Sie vielleicht ebenso wie ich charmant und lustig. Bei einigen denkt man vielleicht „das würde mir nie passieren“. Doch Hand aufs Herz: Das hätten die Betroffenen vorher wahrscheinlich auch gesagt. Kümmern Sie sich also um Ihre Datensicherung, hier habe ich noch einen Lesetipp für Sie.

Gutes Gelingen!
Ihre Wera Nägler, Expertin für Büroorganisation

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