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Büroalltag: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

Lesezeit: 2 Minuten Im Privatleben ist es meist vorteilhaft, freundlich, nett und höflich zu sein. Doch im Job zahlen sich solche Tugenden längst nicht immer aus. Wer zu nett ist, wird schnell zum Spielball seines Chefs und der Kollegen. Wie man sich wehrt, kann man lernen.

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Büroalltag: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

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Wer in der Firma stets nett und freundlich ist, hat bestimmt schon mal folgende Erfahrungen gemacht: Entweder der Chef kommt in letzter Minute und halst Ihnen ein umfangreiches Projekt auf. Oder bestimmte Kollegen sind in der Kantine immer freundlich und nett, fallen Ihnen aber immer wieder im Meeting vor dem Chef in die Parade. Damit Sie in solchen Situationen nicht als Verlierer dastehen, müssen harmoniebedürftige Kolleginnen und Kollegen lernen, sich zu wehren.

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Wie funktioniert ‚wehren‘?

Viele Menschen sind so sozialisiert, dass sie stets hilfsbereit sind. Doch wer nicht gelernt hat, die Krallen zu zeigen, kann leicht ausgenutzt werden. Dabei spielen Qualifikationen und Kompetenzen nur eine untergeordnete Rolle, denn es geht hier letztlich um Machtspiele.

Durchschauen Sie das Spiel Ihrer Kollegen

Um sich zu behaupten, reicht es aus, das Spiel zu durchschauen. Man muss nicht selbst unfair oder intrigant werden. Hellhörig sollten Beschäftigte werden, wenn Chefs oder Kollegen anfangen, Komplimente zu machen. Denn eine beliebte Masche bei Chefs ist das berechnenede Lob. Wenn dieser anfängt, Sie zu bauchpinseln, will er Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine unangenehme Arbeit aufhalsen. In so einer Situation verschafft man sich am besten erst einmal Zeit.

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Verschaffen Sie sich Zeit

Sie sollten zunächst nach dem konkreten Zeitplan fragen. Wenn die Arbeit nicht zu schaffen ist, blocken Sie sie am besten ab oder delegieren sie.

Beispielsweise könnten Sie zu Ihrem Vorgesetzen sagen: "Ich habe leider keine Zeit, aber eine Idee, wer bestens für den Job geeignet ist." Dann können Sie  einen Kollegen empfehlen, der momentan nicht so stark ausgelastet ist. Wenn sich der Job aber partout nicht weitergeben lässt, sollte man den Chef zumindest fragen, welche Arbeit man dafür liegenlassen kann. Wer seinen Vorgesetzten keinen Widerstand entgegenbringt, muss sich nicht wundern, wenn dieser ihm immer mehr Arbeit zuschiebt.

Seien Sie nicht hilfsbereiter als Ihre Kollegen

Kollegen gegenüber gibt es noch ein anderes Mittel, um sich zur Wehr zu setzen. Unter ihnen gibt es manche, die oft Hilfe in Anspruch nehmen, sich selbst aber wenig kollegial verhalten, wenn man sie um einen Gefallen bittet. Diese Kollegen sollten Sie das nächste Mal, bei dem sie Sie wieder um Hilfe bitten, auch einmal auflaufen lassen. So zeigen Sie ihnen, dass sie mit ihrem Verhalten nicht auf Dauer bei Ihnen durchkommen.

Versetzen Sie sich in die Lage ihrer Kollegen

Wenn Kollegen Sie nicht so behandeln, wie Sie es möchten, sollten Sie sich fragen, woran das liegen könnte. Einige Menschen vermitteln nach außen den Eindruck, dass von ihnen keine Gegenwehr zu erwarten ist. Wer sich selbst klein fühlt, strahlt das oft schon mit seiner Körpersprache aus. Aber daran kann man arbeiten. Beispielsweise sollten Sie aufstehen, wenn ein Kollege neben Ihnen steht und Ihnen etwas mitteilt. So wirken Sie größer und ebenbürtig.

Hilfreich ist außerdem, sich eine Liste mit den eigenen Stärken zu machen oder Komplimente zu notieren, die man im Zeitablauf erhalten hat. Diese Maßnahmen stärken das Selbstbewusstsein!

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