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5 Tipps gegen Fremdenfeindlichkeit im Betrieb

Lesezeit: 2 Minuten Damit ausländische Kollegen nachhaltig in einen Betrieb integriert werden und so Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erst gar nicht aufkommen, ist eine entsprechende Unternehmensphilosophie wichtig.

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5 Tipps gegen Fremdenfeindlichkeit im Betrieb

5 Tipps gegen Fremdenfeindlichkeit im Betrieb

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1. Tipp: Überzeugungsarbeit

Die gesamte Belegschaft muss vom Sinn entsprechender Integrationsmaßnahmen überzeugt werden. Denn Arbeitnehmer müssen diese mittragen. Und zwar vor allem durch einen offenen, toleranten und respektvollen Umgang untereinander.

Im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen sollte über die unterschiedlichen Arbeits- und Verhaltensweisen informiert werden. Sie bieten Arbeitnehmern aus der Belegschaft zudem die Möglichkeit, Fragen zum Umgang und zu eventuell zu befürchtenden Konflikten zu stellen.

Zusätzlich zu den interkulturellen Trainings kann ein Arbeitgeber auch die Teambildung speziell im Hinblick auf neue ausländische Kollegen fördern. Zu empfehlen ist, neuen Kollegen die Gelegenheit zu geben, ihre Heimatkultur und Besonderheiten der Arbeitsweise vorzustellen.

2. Tipp: Paten einsetzen

Der Arbeitgeber sollte jedem neuen Kollegen einen Kollegen an die Seite stellt, der in einem vergleichbaren Arbeitsgebiet tätig ist – nämlich einen Paten.

Der Pate soll den neuen Kollegen in das jeweilige Arbeitsgebiet einarbeiten. Zudem ist es seine Aufgabe, dem Neuen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Und zwar in sämtlichen den Arbeitsalltag Ihres Betriebs betreffenden Fragen. Je nach Bedarf wäre es auch gut, wenn er dem Kollegen Tipps für den sonstigen Alltag geben kann.

Damit ein Pate Ihrem neuen Kollegen auch tatsächlich eine Hilfe ist, sollte dieser vor seinem Einsatz geschult werden. Er sollte die Besonderheiten der Kultur des neuen Kollegen kennen. Sie sollten deshalb auf jeden Fall an interkulturellen Trainings teilnehmen. Zudem sollten sie über Grundkenntnisse des Zuwanderungsgesetzes und den Ablauf der Einwanderung verfügen.

3. Tipp: Sprachkurse

Arbeitnehmer müssen natürlich auf mögliche Verständigungsschwierigkeiten vorbereiten werden und der Arbeitgeber sollte erklären können, wie die Sprachschwierigkeiten überwunden werden können. Die Teilnahme an entsprechenden Deutschkursen ist mehr als sinnvoll.

4. Tipp: Kulturelle Besonderheiten beachten

Damit sich ausländische Kollegen anerkannt fühlen und möglichst gut integriert werden, sollten der Arbeitgeber und etwaigen kulturellen und religiösen Besonderheiten Beachtung schenken. Vor allem die Führungskräfte des Betriebs sollten tolerant und offen gegenüber anderen Kulturen sein.

Wer weiß, warum der andere sich entsprechend verhält, hat weniger Angst und ist aufgeschlossener.

5. Tipp: Informationen für neue Kollegen

Natürlich soll sich in erster Linie der neue Kollege integrieren und sich nach den Gewohnheiten des Betriebs und der anderen Kollegen richten und nicht anders herum. Dann muss ihm aber auch mitgeteilt werden, was man von ihm verlangt.

Und das geht am besten in einem Informationspapier über die wichtigsten Dinge im Arbeitsalltag. Dieses sollte neben den harten Fakten auch auf die Unternehmenskultur eingehen. Zudem ist es sinnvoll einen Wegweiser hinzuzufügen. Dieser sollte es Arbeitnehmern ermöglichen wichtige Anlaufstellen im Betrieb schnell zu finden.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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