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Bewerbungen: Wenn die erste Ausbildung abgebrochen wurde

Lesezeit: 2 Minuten Es kommt immer mal wieder vor, dass Jugendliche gezwungen sind, Ihre Ausbildung aus etwaigen Gründen abzubrechen – sei es, weil der Ausbildungsbetrieb Insolvenz anmeldet, aus gesundheitlichen Gründen oder weil der Azubi merkt, dass ihm das Berufsbild nicht liegt. Warum es sinnvoll ist, auf die Gründe für den Abbruch einer Ausbildung kurz einzugehen, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

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Bewerbungen: Wenn die erste Ausbildung abgebrochen wurde

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Wie bereits angesprochen, kommt es immer wieder einmal vor, dass Jugendliche ihre Ausbildung abbrechen oder gezwungenermaßen abbrechen müssen. Es macht jedoch keinen guten Eindruck, wenn im Anschreiben nicht wenigstens eine kurze Begründung für den Wechsel der Ausbildung bzw. des Ausbildungsbetriebs erfolgt.

Mögliche Begründungen für den Abbruch bzw. Wechsel einer Ausbildung

  • Ich befinde mich im zweiten Ausbildungsjahr im Berufsbild XY. Da mein Ausbildungsbetrieb zum 1. September 2013 Insolvenz angemeldet hat und ich meine Ausbildung ohne Unterbrechung fortsetzen möchte, möchte ich dies gerne in Ihrem Unternehmen tun.
  • Ich habe nach x-monatiger Ausbildungszeit festgestellt, dass mir der Beruf des… nicht liegt. Nach intensiver Beratung durch die Arbeitsagentur möchte ich gerne eine Ausbildung im Berufsbild XY beginnen. Hierfür qualifizieren mich…
  • Aus allergiebedingten Gründen ist es mir leider nicht möglich, meine Ausbildung als Floristin zu Ende zu bringen.

Auf den ersten Blick mag es fragwürdig erscheinen, darauf hinzuweisen, wenn der Jugendliche nach einigen Monaten feststellt, dass ihm der gewählte Ausbildungsgang nicht liegt. Sofern Sie dies jedoch bereits nach einigen Monaten bemerken und nicht erst im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr kurz vor der Abschlussprüfung, wird Ihnen dies normalerweise kein Ausbildungsbetrieb übel nehmen und es eher als Fähigkeit zur Selbstkritik werten – wobei es natürlich immer den einen oder anderen Betrieb geben mag, der sich fragt, ob Sie nicht nach einigen Monaten in seiner Firma merken, dass auch die neue Ausbildung Ihnen nicht zusagt.

Warum der Mut zur Lücke kontraproduktiv ist

Wenn Sie jedoch mit keinem Wort erläutern, warum Sie die Ausbildung abbrechen (müssen), sondern den Ausbildungsbetrieb stattdessen anschreiben, so als wenn Sie sich für eine Erstausbildung bewerben würden, drängt sich dem Betrieb die Frage auf, warum Sie die Gründe verschweigen. Damit geben Sie eher Anlass zu wilden Spekulationen über Ihre Person – auch wenn diese nicht zutreffend sind.

Möglicherweise stuft man Sie dann als unehrlich, ohne Durchhaltevermögen, sprunghaft, unzuverlässig usw. ein – also als jemanden, der bei den kleinsten Schwierigkeiten das Handtuch wirft. Das solche Spekulationen keine guten Voraussetzungen sind, um eine neue Ausbildung in einem neuen Betrieb zu beginnen oder eine bereits begonnene Ausbildung fortzusetzen, dürfte einleuchten.

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