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Ausbildung: Es wird eng!

Lesezeit: < 1 Minute Beim Thema Ausbildung wird es eng - anders als viele meinen. Zukünftig wird es für viele Betriebe schwer, ausreichend viele Bewerber um Ausbildungsplätze zu gewinnen. Das Ausbildungspotenzial muss ausgeschöpft werden, um verstärkt Migranten oder Bewerber mit Migrationshintergrund in einer Berufsausbildung zu qualifizieren. Dabei sollen auch Modellversuche des Bundesinstituts für Berufsbildung helfen.

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Ausbildung: Es wird eng!

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Neue innovative Wege werden nötig sein, um auch im Jahre 2020 überhaupt noch Auzubildende und junge Arbeitnehmer unter 25 Jahren im Betrieb zu haben, denn die Zahl der jungen Menschen wird gegenüber dem Jahre 2007 um 3,1 Millionen zurück gehen.

In manchen Regionen existiert bereits jetzt ein Überangebot an Ausbildungssstellen und Fachkräftemangel. Deshalb initiiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einen neuen Förderschwerpunkt: Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung.

 

Wir haben bereits mehrfach betont, dass das Zauberwort des Personalmanagements und der Personalentwicklung in den nächsten Jahren Diversity heißen wird. Vielfalt und Heterogenität werden in den nächsten Jahrzehnten die personelle Zusammensetzung  unserer bundesdeutschen Unternehmen und Betriebe bestimmen.

Migranten und  junge Leute mit Migrationshintergrund im Fokus der Berufsausbildung 
Es ist eine bildungssoziologische Tatsache, dass junge Leute mit Migrationshintergrund zukünftig eine herausragende Stellung bei der Besetzung der freien Ausbildungsstellen einnehmen werden. Die Aufgabe, eine Berufsreife für diese jungen Leute zu erreichen, ist nicht ganz leicht. Verschiedene Studien zeigen, dass besonders die männlichen Bewerber mit Migrationshintergrund größere Defizite aufweisen. Das kann man bereits an der Zahl der Jugendlichen erkennen, die keinen Schulabschluss erreichen.

Innovative Modellversuche in der dualen Berufsausbildung
Um effiziente Wege zu eruieren, hat das BIBB diese Modellversuchsreihe ausgeschrieben, in der neue Konzepte von Unternehmen mit anderen Akteuren der beruflichen Bildung wissenschaftlich begleitet und modellhaft entwickelt werden, damit "individuelle Förderung und soziale Orientierung" vebunden werden können.

Einige Bedingungen bei der Modellversuchsteilnahme
Der Ausschreibungstext weist darauf hin,

  • dass sich die vorhandene Förderpraxis modellhaft auf den Umgang mit Heterogenität für einen erfolgreichen Zugang zu dualer Ausbildung beziehen soll und dass sie sich den regionalspezifischen Bedürfnissen anpasst,
  • dass die bestehenden Förderinstrumente für die Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in eine neue Richtung weiter entwickelt werden sollen,
  • dass das Ausbildungspersonal und die ausbildenden Fachkräfte für den Umgang mit Heterogenität sensibilisiert und pädagogisch weiter gebildet werden.  

Die Ausschreibungsfrist endet in dem zweistufigen Verfahren spätestens am 3. August 2010.

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