von Jutta Baur, veröffentlicht in Stress
Der Stress des Alltags bringt unseren Körper immer wieder in gesteigerte Anspannung. Dabei geraten wir ganz automatisch ins Kampf- oder Fluchtprogramm, das in uns als Reaktion auf Stress angelegt ist. Der Blutdruck steigt, die Herzfrequenz erhöht sich. Unser Körper reagiert.
In der modernen Kultur sind diese Impulse mittlerweile unnötig, da Stress nicht mehr gleichbedeutend mit Lebensgefahr ist. Zudem fehlt es uns meistens an der Gelegenheit, Körper und Seele nach dem Stress durch Bewegung wieder herunter zu fahren. Damit bleiben wir sozusagen auf der Spannung sitzen. Geschieht dies öfter oder länger anhaltend, kann ein solcher Zustand Probleme in jedem Teil des Körpers verursachen.
Meditation reduziert die schädlichen Auswirkungen von Stress
Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass eine Meditation Körper und Seele stärkt. Sie hilft nicht nur zu regenerieren, sondern hat auch vorbeugenden Einfluss. Durch regelmäßiges Meditieren normalisieren sich die Atmung und der Herzschlag.
Studien von Herbert Benson an der Harvard Medical School in Boston zeigten die positive Wirkung von Meditation auf den Blutdruck. So verringerte sich dieser bei einer Gruppe von Probanden, die sich in regelmäßigen Meditationen übten, deutlich gegenüber einer Vergleichsgruppe. Zu ähnlichen Ergebnissen kam Sara Lazar, die sogar eine Steigerung der Hirnleistungsfähigkeit durch Meditation nachweisen konnte.
Meditation zu Hause: So geht's
Probieren Sie es gleich morgen einmal aus. Sollten Sie es vorziehen, in der Bewegung zu meditieren, dann empfehle ich Ihnen den Artikel Meditation beim Gehen baut Stress ab.
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Jutta Baur
11. Dezember 2009, 09:06, im Forum Stress
Gast
09. Dezember 2009, 20:15, im Forum Stress
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