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von experto.de Redaktion, veröffentlicht in Gesundheit
Patientenverfügung - So wird Ihr Wille respektiert, wenn Sie ihn selbst nicht mehr äußern können
Diese Angst haben viele Menschen: Im Fall einer schweren Krankheit oder eines schweren Unfalls durch medizinische Apparate sinnlos am Leben gehalten zu werden. Die Ärzte, die Ihnen in einer aussichtslosen medizinischen Situation beistehen, sind in einer ähnlichen Lage wie Ihre Angehörigen: Wenn Sie selbst sich nicht mehr äußern können, sind sie verpflichtet, alles nur Erdenkliche zu tun, um Ihr Leben zu verlängern - selbst wenn es bisweilen absurd anmutet.
Mit einer so genannten Patientenverfügung können Sie das verhindern.
Aber Vorsicht: Mit einer schnellen Unterschrift unter ein Formular, wie es mittlerweile in mehreren Vorlagen angeboten wird, ist es nicht getan. Denn verschiedene Urteile und eine Richtlinie der Bundesärztekammer stellen klar: Ärzte haben sich nur dann an eine Patientenverfügung zu halten, wenn aus ihr eine "detaillierte" und "ernsthaft erkennbare" Auseinandersetzung mit Fragen des eigenen Lebensendes zu ersehen ist.
Aber auch darüber hinaus gibt es bei einer Patientenverfügung noch einiges zu beachten.
So machen Sie es richtig: Rufen Sie unsere neue Checkliste auf, und drucken Sie sie aus. Investieren Sie anschließend ausreichend Zeit, um Ihre Patientenverfügung Ihren Wünschen und den (rechtlichen) Erfordernissen entsprechend abzufassen. Sichern Sie sich das höchste Maß an Selbstbestimmtheit im Fall einer aussichtslosen medizinischen Situation: Indem Sie alle Punkte auf unserer Checkliste für Ihre Patientenverfügung berücksichtigen.