von Andreas Schulz, veröffentlicht in Online-Marketing
Gibt es immer wieder gleiche Fragen, die Sie Interessenten oder Kunden am Telefon oder per E-Mail regelmäßig beantworten müssen? Fällt Ihnen auf, dass Ihre Mitarbeiter bei bestimmten Themen nicht so ganz auf dem Laufenden sind? Merken Sie, dass einige Passagen Ihrer Webseiten bei branchenfremden Menschen Ratlosigkeit hinterlassen? Wenn Sie eine dieser Fragen mit einem "Ja" beantworten, könnten Lehrvideos die Lösung sein.
Lehrvideos zum besseren Verstehen
Es gibt viele Dinge im Leben, die sich mit Worten schwer beschreiben lassen. Gute Beispiele dafür sind unverständliche Bedienungsanleitungen, Hilfe-Seiten von Software-Produkten oder abstrakte Beschreibungen von Dienstleistungen.
Hier hilft häufig visuelle Unterstützung, die eine Fertigkeit oder einen Sachverhalt nachvollziehbar macht. Das Medium Video hat dabei am meisten zu bieten, denn es kann über ein Foto hinaus ganze Prozesse oder Abläufe darstellen. Und nur so sind Verständlichkeit und Service garantiert.
Lehrvideos als Service für den Zuschauer
Wenn Studenten Vorlesungen online verfolgen können, ist das ein guter Service für sie. Von einem guten Lehrvideo erwartet ein User allerdings mehr, als einen "talking head", der einen Vortrag über sein Fachgebiet hält – und das auch noch mit schlechtem Ton.
Eine ähnliche Wirkung erzielt man auch mit einer Audio-Aufnahme. Nutzen Sie vielmehr das Medium richtig aus und zeigen Sie passende Bilder oder Grafiken zum Thema. Verlassen Sie die abstrakte Ebene und bauen Sie praktische Beispiele ein. Nur so empfindet ein Zuschauer Ihren Film als Service und nicht als Selbstdarstellung.
Neue Aufgaben – neue Konzepte
Geht es um das Zusammenbauen eines Möbelstücks, die Bedienung eines technischen Produkts oder eine handwerkliche Fertigkeit, ist die Konzeption eines Lehrvideos relativ einfach: Sie versetzen sich in die Lage eines Kunden und erklären den jeweiligen Ablauf Schritt für Schritt mit plastischen Bildern und einfach aufgebauten Texten.
Gerade für Lehrvideos sollte dafür ein schriftliches Konzept (Storyboard) vorliegen. Ist der zu erklärende Arbeitsbereich nicht mehr so eindeutig, müssen neue Konzepte her. Die Aufgabe sollte es immer sein, das Abstrakte exemplarisch auf eine praktische Ebene zu ziehen. Das können z.B. kleine Episoden mit Darstellern, nachgestellte Beratungsgespräche oder Sequenzen mit Symbolbildern sein.
5 Tipps für Lehrvideos
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