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Wie kann man Zytomegalie in der Schwangerschaft vorbeugen?

Lesezeit: < 1 Minute Die Zytomegalie ist eine Virus-Erkrankung, die in der Regel unbemerkt verläuft. In der Schwangerschaft ist der Verlauf jedoch problematisch. Dieser Artikel zeigt auf, warum das so ist und wie man vorbeugen kann.

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Wie kann man Zytomegalie in der Schwangerschaft vorbeugen?

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Warum ist Zytomegalie in der Schwangerschaft so gefährlich?

Steckt sich eine schwangere Frau mit dem Zytomegalie-Virus an, so kann das für das Ungeborene schwerwiegende Folgen haben, da der Virus über die Nabelschnur von der Mutter zum Kind gelangen kann. Eine Infektion während der Schwangerschaft kann zu Fehlbildungen führen, aber auch eine Frühgeburt auslösen. Die meisten Neugeborenen, die sich mit Zytomegalie im Mutterleib angesteckt haben, kommen aber gesund zur Welt.

Nach der Geburt kann es im Verlauf der Jahre zu Entwicklungsstörungen, Seh- oder Hörproblemen der Kinder kommen.

Wie kann ich mich anstecken?

Der Erreger ist mit den Herpes-Viren verwandt. Erkrankte scheiden das Virus über die unterschiedlichen Körpersekrete (Speichel, Blut, Sperma, Urin) und die Atemwege aus. Eine Ansteckung ist möglich mittels Tröpfchen- oder Schmierinfektion.

Woran kann ich merken, dass ich an Zytomegalie leide?

In der Regel verläuft die Infektion ohne Beschwerden. In seltenen Fällen kommt es zu Fieber, einer Schwellung von Lymphknoten und Müdigkeit.

Über eine Fruchtwasseruntersuchung kann festgestellt werden, ob sich das Ungeborene bei der Mutter mit Zytomegalie angesteckt hat. Dieser Test ist nicht hundertprozentig sicher.

Wie kann eine Zytomegalie-Infektion des Ungeborenen in der Schwangerschaft verhindert werden?

Eine wirksame Impfung zur Prophylaxe existiert bislang nicht. Auch eine Therapie schon während der Schwangerschaft ist nicht möglich. Nach der Geburt können Neugeborene mit einem antiviralen Mittel behandelt werden.

Der Erreger ist besonders häufig bei Kleinkindern anzutreffen. Daher sollten Schwangere, die beruflich mit Kindergruppen zu tun haben wie etwa Kindergärtnerinnen oder Tagesmütter besondere Vorsicht walten lassen.

  • Besonders häufiges Händewaschen nach dem Kontakt mit Speichel oder Urin von Kleinkindern. Aber auch nach dem Naseschnäutzen, sollten Sie sich die Hände waschen.
  • Möglichst nicht den Löffel oder das Handtuch mit Kleinkindern gemeinsam benutzen.
  • Die Wickelauflage sollten Sie nach dem Wickeln mit einem Desinfektionstuch abwischen.

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