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Sanfte Hilfe bei Verstopfung in der Schwangerschaft

Lesezeit: 2 Minuten Unter Verstopfung während der Schwangerschaft leidet eine große Zahl der schwangeren Frauen. Ursache ist die Hormonumstellung. Die vermehrt ausgeschütteten weiblichen Geschlechtshormone verlangsamen die Darmtätigkeit. Was können Sie dagegen tun?

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Sanfte Hilfe bei Verstopfung in der Schwangerschaft

Sanfte Hilfe bei Verstopfung in der Schwangerschaft

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Der Nahrungsbrei verbleibt länger im Darm und in der Folge  wird mehr Wasser entzogen, so dass der Stuhl hart und trocken wird. Aus Sorge um ihr ungeborenes Baby wünschen sich Mütter sanfte und natürliche Mittel, die die Verstopfung beseitigen.

Ab wann spricht man von Verstopfung in der Schwangerschaft?

Von Verstopfung allgemein spricht man, wenn mehr als 3 Tage kein Stuhl abgesetzt wird oder weniger als 3 mal in der Woche. Begleitend können Unwohlsein, Schmerzen beim Stuhlgang oder Blähungen auftreten.

Ausreichend Bewegung, viel Trinken und genügend Ballaststoffe in der täglichen Ernährung können einer Verstopfung in der Schwangerschaft vorbeugen.

Natürliche Hilfen gegen Verstopfung in der Schwangerschaft

Nehmen Sie mehr Ballaststoffe zu sich. Diese quellen im Darm auf und regen so die Darmtätigkeit an. Ballaststoffe sind in Vollkornprodukten, Weizenkleie, Obst und Gemüse enthalten. Bei der Umstellung auf eine Ernährung mit mehr Ballaststoffen, kann es während der Anfangszeit zu vermehrten Blähungen kommen, daher sollte die Umstellung langsam erfolgen. Warten Sie also nicht erst, bis sie unter Verstopfung leiden, sondern stellen Sie Ihre Ernährung frühzeitig um.

Auch sollten Sie darauf achten, ausreichend zu trinken. Geeignet sind Wasser, Kräutertees und Fruchtsaftschorlen.

Bewegung fördert eine regelmäßige Verdauung. Während der Schwangerschaft sollten Sie sich täglich für etwa eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegen.

Während der Schwangerschaft empfinden Frauen Schwimmen oder Wassergymnastik als besonders wohltuend. Durch den Auftrieb des Wassers fällt die körperliche Bewegung leichter.

Ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen getrunken und der Verzehr einiger getrockneter Pflaumen regt ebenfalls die Darmtätigkeit an und hilft gegen die Verstopfung.

Von chemischen Abführmitteln sollten Sie während der Schwangerschaft keinen Gebrauch machen, diese können gefährlich für die Schwangerschaft und ihr Ungeborenes Baby sein. Wenn die hier vorgestellten Hausmittel innerhalb von 1-2 Tagen keinen Erfolg zeigen, sollten Sie in jedem Fall Ihren Arzt aufsuchen.

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