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Verdacht auf Brustkrebs – Erste Brustkrebsuntersuchungen

Lesezeit: 2 Minuten Wenn es Brustkrebs ist, fühlt die Frau es meistens selbst. Etwas auffällig Neues in der Brust - ein tastbarer Knoten oder eine Hautveränderung. Handelt es sich um ein vorübergehendes harmloses Phänomen oder Anzeichen von Brustkrebs? Klarheit schafft nur eine genaue Diagnose durch den Arzt.

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Verdacht auf Brustkrebs - Erste Brustkrebsuntersuchungen

Verdacht auf Brustkrebs – Erste Brustkrebsuntersuchungen

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Verdacht auf Brustkrebs

Ihr Verdacht auf Brustkrebs hat sich nun durch den Arzt bestätigt. Brustkrebs ist in seinem Vorkommen sehr vielfältig und um eine genaue Aussage über ihre Lage zu machen, ist eine Diagnose erforderlich. Der Gynäkologe veranlasst weitere Brustkrebsuntersuchungen. Dazu gehört die Mammographie, häufig die Sonographie und in Ausnahmefällen die Kernspintomographie. Diese drei Methoden ermöglichen es den Ärzten, sich ein Bild über die Brustkrebslage zu machen.

Untersuchung bei Brustkrebs: Mammographische Röntgenuntersuchung

Bei der Mammographie handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren mit der höchsten Empfindlichkeit. Damit werden auch Tumore in einem Anfangsstadium erkannt, die noch nicht tastbar sind. Häufig haben sich noch keine Metastasen gebildet und sind in etwa 90% heilbar. Derzeit gilt die Mammographie als besten Methoden der Früherkennung, vor allem für die Altersgruppe der 50-69 Jährigen.

Die Mammographie ist wichtigster Bestandteil der Brustkrebsdiagnostik. Da zirka 10% der karzinomverdächtigten Veränderungen nicht mammographisch sichtbar sind, sind zusätzliche bildgebende Verfahren sinnvoll. Die Röntgenuntersuchung sollte möglichst nach der Periode durchgeführt werden, da dann das Brustgewebe aufgelockerter und leichter zu beurteilen ist.

Sonographie

Bei Brustkrebs ist die Sonographie eine zusätzliche wichtige Ultraschalluntersuchung, die bei tastbaren Befunden eingesetzt wird. Desweiteren lassen sich mit der Sonographie mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume und dichteres Drüsengewebe besonders gut darstellen, wie es häufig bei jungen Frauen, Schwangeren und in der Hormontherapie auftritt.

Die Sonographie ist vor allem dann ergänzend sinnvoll, wenn zwischen Zysten und Tumoren nicht unterschieden werden kann und die Röntgenuntersuchung noch keine eindeutige Ergebnisse erbracht hat.

Kernspintomographie (MRT) oder Magnetresonanztomographie

Diese Untersuchung sollte in der ersten Zyklushälfte, zwischen den fünften und zehnten Tag erfolgen, da es sonst zu falschen Ergebnissen kommen kann. Die Magnetresonanztomographie ist für Menschen mit Herzschrittmacher ungeeignet, da durch das starke Magnetfeld Störungen auftreten können. Bei einer fehlenden Kontrastmittelspeicherung kann ein bösartiger Tumor ausgeschlossen sein.

Wenn es darum geht, nach einer brusterhaltenden Operation zwischen Narbengewebe und neuen Krebswucherungen zu unterscheiden, hat sich die Magnetresonanztomographie in ihren Ergebnissen als gut erwiesen. Zufriedenstellende Ergebnisse liefert die Technik frühestens 6 Monate nach der Operation und bis 18 Monate nach einer Operation mit anschließender Strahlentherapie.

Bildnachweis: karelnoppe / stock.adobe.com

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