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Gesunde Ernährung senkt Brustkrebsrisiko

Lesezeit: 2 Minuten Durch eine Veränderung des Essverhaltens kann das Brustkrebsrisiko entscheidend reduziert werden. Das ergab eine Studie von Krebsforschern in den USA, die den genauen Zusammenhang zwischen Ernährung und Brustkrebs untersucht haben. Das Ergebnis der US-Studie: Bei einer Veränderung des Essverhaltens ist nicht nur die Wahl der Lebensmittel entscheidend, sondern auch wie viel und wann gegessen wird.

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Gesunde Ernährung senkt Brustkrebsrisiko

Gesunde Ernährung senkt Brustkrebsrisiko

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Brustkrebsrisiko durch ungesunde Ernährung

Anlass zu der im Fachmagazin „Cancer Prevention Research“ veröffentlichten Studie war die Beobachtung, dass ein erhöhter Blutzucker- und Fettgehalt bei Frauen nach den Wechseljahren das Krebsrisiko steigert. In den erhöhten Werten, gerade auch bei übergewichtigen Menschen, sehen Mediziner eine Art chronische Entzündung auf Ebene der Zellen. Das sogenannte metabolische Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Fettwerte) – bereits als Risikofaktor für Herz-Kreislauf Erkrankungen bekannt –   kann auch das Krebsrisiko erhöhen.

Fett als Faktor für Brustkrebsrisiko

Eine Ursache für die Tumorerkrankung ist fettes Essen. So verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken bei Frauen, die viel Butter, Margarine oder verarbeitetes Fleisch wie Wurst zu sich nehmen. Ein weiterer Risikofaktor ist Übergewicht. Der Grund: Im Fettgewebe bildet sich das weibliche Sexualhormon Östrogen. Und dies ist an der Entstehung von Brustkrebs beteiligt. Alkohol lässt den Östrogenspiegel ebenfalls steigen und kann deshalb zu der Krankheit führen. Bei Frauen, deren Hormontherapie in den Wechseljahren mehr als fünf Jahre dauert, verdoppelt sich sogar das Brustkrebsrisiko.

Essen mit Pausen senkt das Brustkrebsrisiko

Basis der veröffentlichten Studie sind Untersuchungen an Mäusen. Sie belegen, dass die Nahrungsaufnahme in bestimmter Reihenfolge einen größeren Schutz vor Brusttumoren bietet, als eine komplette Nahrungseinschränkung. Versuchstiere, die ganz nach ihren Vorlieben essen durften, zeigten einen Brusttumor-Anteil von 71 Prozent. Bei Tieren, denen kalorienärmere Kost gegeben wurde, lag der Tumor-Anteil bei 35 Prozent. Den geringsten Anteil, nämlich nur neun Prozent, wiesen Mäuse auf, bei denen regelmäßige Pausen bei der Kalorienzufuhr eingelegt wurden. Anhand dieser neuen Erkenntnisse können Forscher in Zukunft Ernährungspläne für an Brustkrebs erkrankte Frauen erstellen.

Bewegung senkt Brustkrebsrisiko

Bewegung nach den Wechseljahren hilft hingegen, das Brustkrebsrisiko zu senken. Dabei reicht es schon aus, wenn man jeden Tag etwa 30 Minuten zu Fuß unterwegs ist. „Doch es muss nicht immer Sport sein“, sagt Karen Steindorf vom Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Denn auch Aktivitäten wie Gartenarbeit oder Radfahren wirken vorbeugend.

Bildnachweis: lenets_tan / stock.adobe.com

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