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Tipps rund ums Rindfleisch

Lesezeit: < 1 Minute "Was kochen wir heute Schatz?" Pläne werden geschmiedet, aber wenn Sie beim Einkauf dann vor der Metzgertheke stehen, kommen Fragen auf und am Ende greifen Sie auf das Alt-bewährte zurück. Denn normalerweise wissen Sie nicht, aus welchem Fleisch ein zauberhaftes, wohlschmeckendes Gericht kreiert werden kann. Nachfolgend erhalten Sie Tipps rund um das Rindfleisch.

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Tipps rund ums Rindfleisch

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Rindfleisch muss nach der Schlachtung abhängen

Auch bei sorgfältiger Zubereitung kommt es immer wieder vor, dass Rindfleisch zäh bleibt. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass das schlachtfrische Fleisch nicht lange genug abhing.

Was bedeutet das?

Nach der Schlachtung muss Rindfleisch abhängen, denn nur durch das „reifen“ im Kühlhaus entsteht in den Muskelfasern Milchsäure, die das Zellgewebe auflockert und somit das Fleisch für den Verzehr geeignet macht.

Reifeprozess:

  • Rindfleisch zum Kochen: 3-5 Tage
  • Rindfleisch zum Braten: 6-12 Tage
  • Rindfleisch zum Kurzbraten: mind. 14 Tage (Filet, Roastbeef, Entrecote)

Zubereitung von Rindfleisch

Ein Rind hat unwahrscheinlich viele Teilstücke mit jeweils unterschiedlichsten Arten der Zubereitung. Schon beim Einkauf sollte hier auf die Qualität geachtet werden. Es kommt darauf an, welches Stück Sie kaufen möchten und für welches Gericht Sie dieses dann verwenden.

Ein großer Fehler ist auch, marmoriertes Rindfleisch (kleine und große Fettadern durchziehen das Fleischstück) als zu fettig abzustempeln. Fettadern sind ein Qualitätsmerkmal, welches für schmackhaftes, saftiges Rindfleisch steht. Ob bei Braten oder bei Kurzbratenstücken, nicht immer ist mager besser.

Rindfleisch ist für lange Kochzeiten bekannt, wenn man es mit Pute oder Schweinefleisch vergleicht. Aber auch hier gilt: unterschiedliche Fleischstücke unterschiedliche Kochzeiten.

Kurzbratenstücke sollten nicht zu lange geraten werden, damit sie im Kern saftig bleiben. Bei Bratenstücken gilt es, das Fleisch scharf anzubraten, damit sich die Poren schließen und somit nicht zu viel Fleischsaft austritt. Magere Stücke schützen Sie durch das Umwickeln oder Spicken mit Speck oder Räucherbauch vor dem Austrocknen. Langsam siedend garen empfiehlt sich bei Kochfleisch.

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Bildnachweis: carloscastilla / stock.adobe.com

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