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So lösen Sie Probleme kreativ

Lesezeit: 2 Minuten Wer hat sie nicht: die Last mit Problemen und Sorgen. Sie scheinen unser Leben zu begleiten und einen großen Teil der Aufmerksamkeit zu fordern. Wir können daran scheitern oder die Herausforderung annehmen. Lernen Sie, Probleme auf kreative Art zu lösen. Probieren Sie es aus und Sie werden verblüfft sein, wie originell die Lösung aussehen kann.

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So lösen Sie Probleme kreativ

So lösen Sie Probleme kreativ

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Wie stehen Sie zu Ihren Problemen?

Probleme können nur gelöst werden, wenn wir sie erkennen und angehen möchten. Es gibt drei typische Verhaltensweisen im Umgang mit Problemen:

  • Wir ignorieren sie. Das passiert recht häufig, weil wir uns nicht damit auseinandersetzen möchten. Gerade Männer neigen dazu, da Probleme nicht in ihre Vorstellung vom Leben passen.
  • Wir brauchen sie. Manche Menschen reden gerne über ihre Probleme und füllen zumindest unbewusst ihr Leben damit aus. Wer zum Opfer-Dasein neigt, findet immer Ausreden, warum es keine Lösung geben kann.
  • Wir nutzen sie. Probleme sind Herausforderungen, die unsere Entwicklung fördern und eine Chance bieten, neue Erfahrungen zu sammeln.

Was empfinden wir eigentlich als Problem?

Dahinter steckt meist ein Konflikt zwischen der real wahrgenommenen Situation und unserer Wunschvorstellung. Wenn alles so läuft, wie wir das möchten, haben wir keine Probleme. Sobald sich das ändert, entsteht der Konflikt. Beispielsweise, wenn sich der Partner oder die Kinder nicht so verhalten, wie wir das gerne hätten. Oder uns bestimmte Aufgaben schwer fallen.

Grundsätzlich gilt eines: der Ansatzpunkt bei der Lösung eines Problem beginnt bei uns selbst. Wenn wir darauf warten, dass andere sich ändern, verlieren wir nur Zeit und Energie.

Der kreative Ansatz zur Problemlösung

Nachdem wir ein Problem erkannt haben und uns ihm stellen möchten, ist es sinnvoll zu fragen, was dahinter steckt. Oft kämpfen wir gegen die Auswirkungen und übersehen die Wurzel. Hat unser Partner wenig Zeit für uns, dann bemerken wir die Auswirkungen und fühlen uns vielleicht ungeliebt. Die Wurzel könnte aber in der eigenen Bewertung unserer Person stecken oder in einer inneren Leere.

Eine Möglichkeit, um an tiefer liegende Muster zukommen, ist folgende Frage: Was habe ich davon, dass mir dieses passiert? Sie werden erstaunt sein, wenn Sie den ersten Widerstand überwinden („Was soll ich schon davon haben!“), welche Antworten sich ergeben. Kleine Motivationshilfe: Mit dem herkömmlichen Wissen haben Sie das Problem ja schon zu genüge abgeklopft – jetzt ist Zeit für neue Perspektiven.

Verlassen Sie alte Muster um Probleme zu lösen

Viele Probleme lassen sich allein durch diese Erkenntnisse lösen. Weiterhin können sich verblüffende Lösungen zeigen, wenn wir die alten, ausgetretenen Pfade verlassen. Eine Methode, um neue Verbindungen herzustellen, ist die der kreativen Assoziation. Wählen Sie drei bis vier Begriffe, die Ihnen zufällig in den Sinn kommen (Sie können auch ein Buch benutzen und dort an einer beliebigen Stelle ein Wort nehmen).

Sammeln Sie für ein paar Minuten alles, was Ihnen zu diesen Begriffen einfällt – nicht länger. Wir möchten ja kreativ und nicht logisch an die Sache herangehen. Anschließend stellen Sie die Verbindung zu Ihrem Problem her und Sie werden erstaunt feststellen, welche neuen Gedankenformen sich ergeben. Geben Sie sich eine Chance und probieren es aus.

Bildnachweis: nd3000 / stock.adobe.com

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