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So können Sie Gastritis mit Heilpilzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Die Gastritiden werden medizinisch in drei Kategorien eingeteilt. Es kommt die akute, die subakute und die chronische Gastritis vor. Alle drei Formen lassen sich mit den entsprechenden "Vital-Heil-Pilzen" gut behandeln.

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So können Sie Gastritis mit Heilpilzen behandeln

So können Sie Gastritis mit Heilpilzen behandeln

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Bei der akuten Gastritis kommt es in der Regel zu entzündlichen Veränderungen der Magenschleimhaut, bei der sich Erosionen (Defekte der Haut und Schleimhaut) bilden können. Gehäuft tritt eine Hypersekretion (vermehrte Ausscheidung) von Magensaft und somit von Magensäure auf.

Die Ursachen können toxische Stoffen sein, die dem Organismus zugeführt werden. Es handelt sich hierbei oft um Medikamente (Salicylsäure in Form von Schmerzmittel, z. B. Aspirin) oder auch Alkohol. Es kann jedoch auch eine Infektion auftreten, bei der sich dann in der Regel Durchfälle und Leibschmerzen einstellen. Es kommt dann fortsetzend zu einer Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis).

Symptome sind Nausea (Übelkeit), Brechreiz mit eventuellen Erbrechen, Völlegefühl und Druck im Oberbauch, dumpfe Schmerzen in der Magengegend, die sich durch Nahrungsaufnahme in der Regel verstärken. Selten tritt auch Fieber auf. Die entstandenen Schleimhautdefekte, also Erosionen, können in schweren Fällen auch beginnen zu bluten.

Von der subakuten (Zwischenstufe zwischen akut auftretenden und chronisch verlaufenden Erkrankung) Gastritis wird gesprochen, wenn das Krankheitsbild der jeweiligen Erkrankung nur Teile der typischen Symptomatik des akuten Krankheitsverlaufs aufweist. Man könnte den nervösen oder Reizmagen darunter zählen.

Die chronisch verlaufende Magenschleimhautentzündung tritt bei 80 % der ab 50-jährigen auf. Hierbei wird medizinisch eine Differenzierung der  Magenschleimhautschädigung vorgenommen. Es wird hierbei unterschieden zwischen einer oberflächlichen Gastritis, bei der die obere Fläche der Mukosa des Magens entzündet ist.

Verändert sich das Entzündungsbild und dringt tiefer ein, sodass auch die Magenschleimhautdrüsen geschädigt werden, nennt man dies eine chronisch-atrophischen Gastritis. Hieraus können sich weitere Erosionen, Ulzerationen (Geschwüre) und anschließend durch die Zellveränderung aufgrund einer immerwährenden Entzündung leider auch ein Tumor bilden.

Gastritis mit Heilpilzen behandeln

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden die sogenannten Vital-Heilpilze bereits seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt. Erfahren Sie hier, wie Sie Gastritis mit Heilpilzen behandeln können.

Hericium erinaceus – auch Igelstachelbart genannt – ist bei allen Magen-Darm-Geschehen die erste Wahl. Er enthält unter anderem einen hohen Kaliumanteil und niedrige Natriumwerte. Des Weiteren gehören zu seinen Inhaltsstoffen Eisen, Zink, Selen und das organische Germanium. Außerdem enthält er eine Reihe der wichtigen Polysaccharide, denen eine hervorragende Heilwirkung nachgesagt wird. Er reguliert die Magenschleimhaut und hat einen positiven Effekt auf die Bildung der Magensäure.

Wenn Sie Gastritis mit Heilpilzen behandeln wollen, dann können Sie auch Reishi – auch glänzender Lackporling genannt – einsetzen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind die sogenannten Triterpene (Ganodermiksäuren) und Polysaccharide. Des Weiteren enthält er wichtige Bestandteile aus Vitaminen (Ergosterin = Vorstufe des Vitamin D2), Proteinen, Mineralien (Magnesium, Zink, Kalzium, Mangan, Eisen, Kupfer und auch das organische Germanium).

Somit wird das Immunsystem entsprechend gestärkt. Der Organismus wird gestärkt und kann somit wesentlich besser mit dem oxydativen Stress (Freisetzung der freien Radikalen) umgehen.

Um die Psyche, die bei Erkrankungen immer eine große Rolle spielt, entsprechend zu unterstützen, kann der Vital-Heilpilz Cordyceps sinensis, auch Chinesischer Raupenpilz genannt, eingesetzt werden.

Er enthält unter anderem essenzielle Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren. Nebenbei enthält er auch die bereits oben erwähnten Polysaccharide und Glykoproteine. Er hat mit diesen Inhaltsstoffen unter anderem positiven Einfluss auf die Nebennierenrinde, die für die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin verantwortlich ist.

Des Weiteren hat er einen harmonisierenden Einfluss auf verschiedene Enzyme, die für Entstehung von Depressionen und seelische Verstimmungen verantwortlich gemacht werden.

Wenn Sie Gastritis mit Heilpilzen behandeln möchten, dann sollten Sie von den oben aufgeführten Heilpilzen jeweils vor dem Essen jeweils 3 x täglich eine Kapsel über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten mit viel Wasser einnehmen.

Die Pilzkapseln sollten aus Pilzpulver bestehen, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Achten Sie bitte unbedingt beim Einkauf darauf, dass es sich um Pilzpulver handelt, welches von deutschem biologischen Anbau hergestellt wurde. Dies ist wichtig, denn die Pilzstruktur nimmt beim Anbau jegliche Stoffe des Bodens auf und gibt sie dann entsprechend an den Organismus weiter. Dies können auch entsprechende Toxine sein.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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