Familie Praxistipps

So helfen Sie Ihrem Kind bei akutem Monsteralarm

Lesezeit: 2 Minuten Mit etwa drei Jahren beginnt bei Ihrem Kind das so genannte Märchenalter, eine magische Phase, die ihren Höhepunkt im Alter von sechs Jahren erreicht. Mit ihrer regen Fantasie sehen die Kleinen dann in den Kleidern, die über dem Stuhl hängen, eine Hexe oder im Schatten hinter dem Schrank ein Gespenst. Wenn bei Ihnen akuter Monsteralarm ausgebrochen ist, haben wir hier einige Tipps, die Ihrem Kind helfen.

2 min Lesezeit

So helfen Sie Ihrem Kind bei akutem Monsteralarm

Lesezeit: 2 Minuten
1. Lesen Sie Märchen vor. Darin werden Ängste kindgerecht thematisiert und am Ende siegt immer das Gute. Auf diese Weise kann Ihr Kind seine Ängste bearbeiten.
2. Lassen Sie Ihr Kind das Angstgespenst malen oder es in allen Einzelheiten beschreiben. So verliert das Ungeheuer schon ein Stück von seinem Schrecken. Ein Monsterbild können Sie außerdem zusammen in den Garten bringen und auf einen Baum hängen, in eine Kiste einsperren oder irgendetwas damit machen, das das Monster in Schach hält. Ermutigen Sie Ihr Kind zu malen, wie es sich gegen Ängstigendes zur Wehr setzt. Es kann sich z. B. in Ritterrüstung malen, wie es den bösen Drachen besiegt hat. Dadurch entsteht ein konkretes Bild von Ihrem Kind als Sieger über die Angst. Und: Je mehr sich Ihr Kind mit seiner Angst auseinander setzen kann, desto schneller wird sie verschwinden.
3. Greifen Sie die Vorschläge Ihres Kindes auf. Die Kleinen haben selbst häufig die besten Ideen, was zu tun ist. Vielleicht will es ein Bild von einem Monster malen, damit sich nächtliche "Gestalten" davor fürchten und nie mehr wiederkommen? Oder es erfindet eine Zauberwaffe, z. B. einen Umhang, der es für Geister unsichtbar macht? Vielen Kindern hilft auch der Glaube an ihren persönlichen Schutzengel. Fragen Sie außerdem immer nach, was Sie tun könnten, damit Ihr Kind keine Angst mehr haben muss.
4. Teddy und Co. sind prima Beschützer. Vielleicht können ein oder mehrere Plüschtiere in Zukunft als Schutztiere für Sicherheit sorgen und die Monster verjagen. Ein Wachtposten könnte schon an der Türe sitzen und ein weiterer neben dem Bett. Wenn Sie jetzt noch eine Geschichte um die geheimen Kräfte und früheren Heldentaten der Schutztiere ranken lassen, verstärkt das deren Wirksamkeit ganz ungemein.
5. Seien Sie bei Monsteralarm sofort zur Stelle. Wenn Ihr Kind die Gewissheit hat, dass es sofort Hilfe bekommt, auch wenn es wegen eines Krokodils unter dem Bett gerade nicht aufzustehen traut, gibt ihm das große Sicherheit. Vielleicht müssen Sie zusammen die Monster mit lautem Geschrei oder magischen Ritualen verjagen. Beruhigend kann es auch sein, wenn Sie zusammen mit Ihrem Kind vor dem Schlafengehen alle "Monster-Versteckplätze" absuchen und sich vergewissern, dass die Luft rein ist.

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