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Schüßler-Salze – was ist das?

Lesezeit: < 1 Minute Schüßler-Salze gehören in den Bereich der Alternativmedizin. Es handelt sich um zwölf verschiedene Salze, die den gestörten Mineralhaushalt des Körpers wieder ins Lot bringen sollen: Denn durch diese Störung entstehen laut Schüßler Krankheiten.

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Schüßler-Salze – was ist das?

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Im Jahr 1873 veröffentlichte Wilhelm Heinrich Schüßler, ein homöopathischer Arzt, den Artikel "Eine abgekürzte Homöopathische Therapie". An Stelle der vielen Hundert Einzelpräparate der Homöopathie sollten auch 12 Salze, die Schüßler-Salze, ausreichen, um fast alle Leiden zu kurieren. Diese Annahme basiert darauf, dass Krankheiten gestörte biochemische Prozesse zu Grunde liegen, weswegen er seine Therapie auch "Biochemische Heilweise" nannte.

Heutzutage ist die "Biochemie nach Schüßler" unter Heilpraktikern bekannt und wird angewendet. Die Schüßler-Salze finden bei verschiedensten Symptomen Verwendung. Durch die Zufuhr fehlender Mineralstoffe – die Schüßler-Salze kommen im menschlichen Körper vor – sollen Krankheiten im Zellinneren bekämpft werden, wohin die hoch verdünnten Mineralstoffe aufgenommen werden sollen.

Schüßler-Salze gibt es in Tablettenform, die Dosierungsempfehlungen variieren. Die Salze sollen über die Mundschleimhaut in den Körper aufgenommen werden. Man kann die Pastillen auch in Wasser auflösen, bei manchen Salzen wird kochend heißes Wasser emfohlen. Schüßler-Salze werden außerdem inzwischen in Alkohol aufgelöst verkauft (laktosefrei) und zum Teil auch als Salbe.

Die 12 Salze, die Schüßler selbst entdeckte, heißen "Funktionsmittel":

  • Calcium fluoratum
  • Calcium Phosphoricum
  • Ferrum phosphoricum
  • Kalium chloratum
  • Kalium phosphoricum
  • Kalium sulfuricum
  • Magnesium phosphoricum
  • Natrium chloratum
  • Natrium phosphoricum
  • Natrium sulfuricum
  • Silicea
  • Calcium sulfuricum (von Schüßler selbst nachträglich aus der Liste entfernt)

Später wurden von seinen Schülern noch 15 weitere Salze, die sogenannten "Ergänzungsmittel", eingeführt.

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