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Schüßler-Salze: Anwendungsgebiete der 12 Grundsalze – Einführung

Lesezeit: 2 Minuten Der Arzt Wilhelm H. Schüßler war der Begründer der Schüßler-Salz-Therapie. Doktor Schüßler arbeitete mit 12 so genannten Grundsalzen, erst seine Nachfolger haben weitere Schüßler-Salze in die Homöopathie-Behandlung eingeführt. Die Schüßler-Salze sind seit über einhundert Jahren erforscht worden und die Therapie mit Schüßler-Salzen ist eine viel genutzte und erfolgreiche homöopathische Behandlung von verschiedenen Erkrankungen.

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Schüßler-Salze: Anwendungsgebiete der 12 Grundsalze – Einführung

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Begründer der Schüßler-Salze: Wilhelm Heinrich Schüßler

Am 21. August 1821 wurde Wilhelm Heinrich Schüßler in Zwischenahn geboren. Er verbrachte seine Kinder- und Jugendzeit in recht ärmlichen Verhältnissen. Seine Sprachbegabung erlaubte es ihm, fremde Sprachen zu unterrichten und damit ein bescheidenes Auskommen zu haben. Erst im Alter von über 30 Jahren konnte er mit finanzieller Unterstützung sein Medizinstudium beginnen, nur etwa 30 Monate später erhielt er die medizinische Doktorwürde.

Das Medizinstudium hatte Schüßler ohne Abitur abgeschlossen, allerdings konnte er das Staatsexamen nur erhalten, wenn er das Abitur nachweisen konnte. Schüßler musste dies nun nachholen, ein Kuriosum, denn er hatte bereits seinen Doktortitel und erst danach kam die Reifeprüfung, die er dann auch mit "sehr gut" bestand. Mit 36 Jahren erhielt Dr. Schüßler seine Approbation als praktischer Arzt. Er praktizierte in Oldenburg.

Dr. Schüßler hatte schon früh Interesse für die Homöopathie. Vor allem interessierten ihn die medizinischen Fortschritte auf dem Gebiet der biochemischen Zusammenhänge. Schüßler kam zu der Überzeugung, dass jede normale Tätigkeit der Körperzellen von einem ganz bestimmten Gehalt an anorganischen Salzen abhängig ist. Liegt ein Ungleichgewicht in der Verteilung dieser Stoffe vor, kann es zu Krankheiten kommen.

Die Behandlung mit Schüßler-Salzen

Die Schüßler-Therapie besteht darin, durch Verabreichung bestimmter Schüßler-Salze einen Reiz auszulösen, der die Übertragung der Informationen an die Zellen aktiviert und so das Gleichgewicht der anorganischen Salze in den Körperzellen wieder in Ordnung bringt. Die Behandlung mit Schüßler-Salzen erschließt große therapeutische Möglichkeiten. Sie hat keine Nebenwirkungen und ist einfach anzuwenden.

Die 12 Schüßler-Salze

Schüßler hat damals 12 Mineralsalze für seine Therapien verwendet. Er nannte sie die Funktionsmittel, denn jedes dieser 12 Schüßler-Salze hat eine gezielte Funktion auf bestimmte Organe im menschlichen Körper:

  • Schüßler-Salz Nr. 1 – Calcium fluoratum, ist ein Stabilisator.
  • Schüßler-Salz Nr. 2 – Calcium phosphoricum, ist das Knochensalz.
  • Schüßler-Salz Nr. 3 – Ferrum phosphoricum, ist das Entzündungsmittel Nr. I.
  • Schüßler-Salz Nr. 4 – Kalium chloratum, ist das Entzündungsmittel Nr. II.
  • Schüßler-Salz Nr. 5 – Kalium phosphoricum, dies ist ein Nervensalz.
  • Schüßler-Salz Nr. 6 – Kalium sulfuricum, dies ist das Entzündungsmittel Nr. III und gilt auch als Salz für die Haut.
  • Schüßler-Salz Nr. 7 – Magnesium phosphoricum, ist ein Schmerz- und Krampfmittel.
  • Schüßler-Salz Nr. 8 – Natrium chloratum (muriaticum), gilt als Flüssigkeitsregulator.
  • Schüßler-Salz Nr. 9 – Natrium phosphoricum, ist ein Stoffwechselsalz.
  • Schüßler-Salz Nr. 10 – Natrium sulfuricum – ist ein Ausscheidungsmittel.
  • Schüßler-Salz Nr. 11 – Silicea – gilt als Bindegewebsmittel
  • Schüßler-Salz Nr. 12 – Calcium sulfuricum, wird eingesetzt bei eitrigen Prozessen.

Doktor Wilhelm Heinrich Schüßler starb 1898 an einem Schlaganfall. Seine Nachfolger haben seine Therapie immer weiter entwickelt. Die Anwendung der Schüßler-Salze gehört heute zu einer der meist verwendeten Therapien in der Homöopathie.

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