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Die 4 Gegenspieleraufstellungen innerhalb der Schüßlersalz-Therapie

Lesezeit: 2 Minuten In jeder bunten Zeitung werden die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler als nebenwirkungsfrei angepriesen und eine Einnahme dieser so genannten Schüßlersalze können in fast jeder Situation ohne große Schwierigkeiten eingenommen werden. Jedoch gibt es auch bei den Schüßlersalzen Antagonisten. Erfahren Sie in diesem Text, wie Sie mit den Schüßlersalzen problemlos umgehen können.

2 min Lesezeit
Die 4 Gegenspieleraufstellungen innerhalb der Schüßlersalz-Therapie

Die 4 Gegenspieleraufstellungen innerhalb der Schüßlersalz-Therapie

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Antagonisten sind so genannte Gegenspieler und diese findet man ohne Weiteres auch bei den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W. H. Schüßler. Dies bedeutet nichts anderes, als dass man verschiedene Schüßlersalze nicht zusammen einnehmen bzw. diese nicht miteinander kombinieren sollte. Sie können im menschlichen, als auch tierischen Organismus untereinander in der Wirkweise stören oder die Wirkungen der einzelnen Schüßlersalze aufheben.

Folgende 4 Gegenspieleraufstellungen gibt es:

  1. Natrium gegen Kalium
  2. Eisen gegen Zink
  3. Kalium gegen Calcium und Magnesium
  4. Calcium gegen Eisen,Zink und Kalium

Möchten Sie eine effektive und auch störungsfreie Wirkweise der einzelnen Schüßlersalze für Ihren Organismus erreichen, so sollten die einzelnen Gegenspieler mit einer Zeitverzögerung von ca. 2 bis 3 Stunden verabreicht oder eingenommen werden. Somit ist gewährleistet, dass die einzelnen Mineralstoffe in den richtigen Funktionskreis der Zelle eingeschleust werden und ihre Wirkweisen richtig entfalten können.

Aufstellung der Gegenspieler

1. Natrium sollte nicht mit Kalium zusammen eingenommen werden:

  • Nr. 8 Natrium chloratum
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum
  • Nr. 10 Natrium sulfuricum
  • Nr. 23 Natrium bicarbonicum

nicht zusammen mit

  • Nr. 4 Kalium chloratum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum
  • Nr. 13 Kalium arsenicosum
  • Nr. 14 Kalium bromatum
  • Nr. 15 Kalium jodatum
  • Nr. 20 Kalium Aluminium sulfuricum.

2. Eisen wiederum nicht mit Zink:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum

nicht kombiniert mit

  • Nr. 21 Zinkum chloratum.

3. Kalium nicht zusammen mit Calcium und Magnesium:

  • Nr. 4 Kalium chloratum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum
  • Nr. 13 Kalium arsenicosum
  • Nr. 14 Kalium bromatum
  • Nr. 15 Kalium jodatum
  • Nr. 20 Kalium Aluminium sulfuricum

nicht zusammen mit

  • Nr. 1 Calcium fluoratum
  • Nr. 2 Calcium phosphoricum
  • Nr. 12 Calcium sulfuricum
  • Nr. 18 Calcium sulfuricum Hahnemanni
  • Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni und dem
  • Magnesiumsalz Nr. 7 Magnesium phosphoricum

4. Calcium nicht zusammen mit Eisen, Zink und Kalium:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum
  • Nr. 2 Calcium phosphoricum
  • Nr. 12 Calcium sulfuricum
  • Nr. 18 Calcium sulfuricum Hahnemanni
  • Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni

nicht zusammen mit

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum
  • Nr. 21 Zincum chloratum

und den Kaliumsalzen

  • Nr. 4 Kalium chloratum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum
  • Nr. 13 Kalium arsenicosum
  • Nr. 14 Kalium bromatum
  • Nr. 15 Kalium jodatum
  • Nr. 20 Kalium Aluminium sulfuricum

Lassen Sie sich intensiv beraten vor der Einnahme

Wie Sie erkennen können, ist die Einnahme oder Verabreichung an Ihre Kinder/Verwandten/Bekannten oder auch direkt an Ihre Tiere ein wenig komplizierter und aus diesem Grund sollten Sie sich auf jeden Fall bei akuten und speziell bei chronischen Erkrankungen ruhig in die Hände einer versierten und fachkundigen Fachfrau oder Fachmann in Form einer Heilpraktikerin oder eines Heilpraktikers bzw. eines naturheilkundlichen Schulmediziners begeben.

Diese sollten sich bereits in der Ausbildung mit der Vergabe und Verordnung der biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler intensiv beschäftigt haben. Dies können Sie durch einen Anruf bei Ihrem Heilpraktiker leicht erfahren. Bestehende offene Fragen werden Ihnen in einem offenen Beratungsgespräch gerne intensiver erläutert.

Des Weiteren werden immer auch wieder bei den Volkshochschulen, Ihrer Apotheke oder auch direkt von den Pharmaherstellern der biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler intensive und kostengünstige bzw. kostenfreie Vorträge angeboten. Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie einfach einmal einen Vortrag in Ihrer Nähe. Schaden kann es auf keinem Fall. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen mit der Einnahme und auch Verabreichung der Schüßlersalze.

Bildnachweis: Lara Nachtigall / stock.adobe.com

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