Homöopathie Praxistipps

Rolling Skin Syndrom oder Hyperästhesie bei der Katze

Lesezeit: 2 Minuten Die bekannteste Form des Rolling Skin Syndroms ist wohl das Wellenschlagen der Haut auf dem Rücken der Katze. Ebenfalls oft kommt das Schwanzzucken oder jagen des Schwanzes mit Selbstverstümmelung vor. Homöopathisch kann versucht werden, der Katze mit angstlösenden Mitteln zu helfen.

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Rolling Skin Syndrom oder Hyperästhesie bei der Katze

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Rolling Skin Syndrom – Selbstverstümmelung bei Katzen
Das Rolling Skin Syndrom, das sich durch Fellzucken, plötzliches Hochspringen oder dem Wellenschlagen der Haut auf dem Rücken und erhöhter Berührungsempfindlichkeit zeigt, tritt häufig bei Abessinern, Siamesen, Burmakatzen, aber auch bei Hauskatzen auf.

Als Katzenhalter fühlt man sich machtlos, wenn die Katze anfängt, den eigenen Schwanz zu malträtieren und sich mitunter schwere Verletzungen zuzufügen. Nicht selten mussten schon Schwänze amputiert werden, weil die Katze sich sehr schwere Verletzungen zugefügt hat.

Neben Haarausfall und heftigen Hautreizungen ist der psychische Stress für die Katze natürlich enorm. Katzen, die unter diesem Syndrom leiden, wirken unglücklich. Als Auslöser kommen Flohbisse, Pilze oder Parasiten in Betracht, aber auch Allergien gegen bestimmte Futterzusätze können der Auslöser sein.

Auch ständiger psychischer Stress kann das Syndrom auslösen, z. B. wenn zwei Katzen sich nicht gut verstehen und trotzdem zusammen in einem geschlossenen Wohnraum leben müssen. Dann kann die unterlegene Katze das Rolling Skin Syndrom entwickeln und sie baut ihren Stress ab, indem Sie sich übermäßig das Fell leckt. 

Somit entsteht ein Teufelskreis, der sich schließt, weil dieses ständige Belecken die Haut übermäßig reizt und sie zum Jucken bringt. Im schlimmsten Fall sind Hirntumore, Stoffwechselstörungen, die sich in Diabetes äußern können oder Hormonstörungen der Auslöser für das Syndrom.

Eine Blutuntersuchung beim Tierarzt sollte deswegen prophylaktisch vorgenommen werden, um schwere Erkrankungen ausschließen zu können. Um die Symptome zu behandeln, wird der Tierarzt Medikamente gegen Epilepsie oder Kortison und angstlösende Mittel einsetzen. Hierbei werden die Medikamente meist nacheinander eingesetzt, um zu probieren, welches helfen könnte. Das bedeutet für den Körper der Katze eigentlich zusätzlichen Stress, weshalb man eine homöopathische Behandlung im gleichen Zuge versuchen sollte.

Homöopathische Mittel beim Rolling Skin Syndrom der Katze
Zuerst sollte unbedingt eine Futterumstellung vorgenommen werden, weil die häufigsten Auslöser hier zu finden sind. Möglichst naturbelassenes Futter ohne chemische Zusätze kann helfen, das Problem zu beheben.

Um gegen Stress der Katze und damit gegen Ängste etwas zu bewirken, sollte das homöopathische Mittel so gut wie möglich zur Katze passen. Homöopathische Mittel, die eingesetzt werden können, sind u.a. Gelsemium, Argentum metallicum, Aconitum und Phosphorus wenn es zum Typ passt.

Phosphorus-Tiere haben meist helles Fell und sind die Aristokraten unter den Tieren. Sie sind sehr lebhaft und müssen immer im Mittelpunkt stehen. Neben diesen Mitteln könnte Arsenicum album oder Pulsatilla eingesetzt werden.

Die homöopathischen Mittel sollten möglichst in der D 30 oder C 30 gegeben werden. Die D 30 wird einmal am Tag für 2-3 Wochen verabreicht und die C 30 einmal am Tag für 2-3 Tage. Danach gibt man das Mittel nur noch, wenn es nötig ist. Hilft das ausgewählte Mittel nicht binnen 2 Tagen, ist es nicht gut gewählt und wird meist auch nach einer Woche nicht mehr helfen können. Es sollte dann abgesetzt werden und das nächste Mittel, das am besten zum Tier passt, gegeben werden.

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