Homöopathie Praxistipps

Juckreiz bei Katzen: Verschiedene Auslöser homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Viele Katzen leiden unter Juckreiz, ohne weitere Symptome aufzuweisen. Eine Abgrenzung ist oft schwierig und meist hilft nur noch Cortison, um der Katze das Leben zu erleichtern. Die Homöopathie kann Linderung schaffen, wenn man das homöopathische Mittel eingrenzen kann.

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Juckreiz bei Katzen: Verschiedene Auslöser homöopathisch behandeln

Juckreiz bei Katzen: Verschiedene Auslöser homöopathisch behandeln

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Juckreiz bei der Katze

Wenn eine Katze unter Juckreiz leidet, ist das oft für Mensch und Tier unerträglich. Der Mensch kann es manchmal kaum noch mit ansehen, wenn die Katze sich immer und immer wieder kratzt, oft sogar bis aufs Blut. Auslöser gibt es für Juckreiz mehr als genug. So können Allergien auf Futtersorten oder bestimmte Futterkomponenten als Auslöser in Frage kommen oder Hormonschwankungen dazu führen.

Wenn der Verdacht auf eine Futtermittelallergie vorliegt, sollten Sie eine Ausschlussdiät durchführen. Beschränken Sie sich zunächst auf eine Fleischsorte und eine Kohlenhydratsorte (Kartoffel z. B. löst selten Allergien aus!) und fügen dann weitere Sorten hinzu, wenn sie vertragen werden. So erkennt man schon nach einiger Zeit, was die Katze verträgt und was nicht.

Bei Hormonschwankungen muss der Tierarzt einbezogen werden. Allerdings können auch oft seelische Beschwerden zu einer Übersprungshandlung, die sich dann in ständigem Belecken oder Kratzen äußern kann, auftreten. Das Beheben dieser Stressauslöser ist oft etwas schwieriger, da die Auslöser oft nicht gleich erkannt werden.

Homöopathische Mittel bei Juckreiz

  • Tritt Juckreiz verstärkt in der Nacht auf, sollte Psorinum der Katze helfen.
  • Ist der Juckreiz bei Wärme schlimmer, setzt man Psorinum, Alumina, Sulfur oder Kalium arsenicocum ein.
  • Tritt Juckreiz bei einer alten Katze auf, kann Alumina ihr helfen.
  • Tritt der Juckreiz erst nach dem Kratzen auf, gibt man der Katze Sulfur.
  • Wird der Juckreiz durch das Kratzen besser, hilft Psorinum der Katze.
  • Tritt Juckreiz in den Zwischenzehenräumen auf, hilft der Katze Naja tripudians.
  • Tritt Juckreiz in den Gelenksbeugen auf, kann Sepia (oft auch ein gutes Mittel für alte Katzendamen!) helfen.
  • Generell bei Juckreiz können homöopathische Mittel wie Carduus marianus (entlastet die Leber!), Dulcamara (wenn Nässe ein Auslöser sein könnte), Graphites (wenn honigartige Absonderungen auftreten) und die Katze in das Arzneimittelbild passt, Ledum (wenn Insektenstiche oder Insektenbisse die Ursache sein könnten) oder Lycopodium (ebenfalls zur Entlastung von Leber und Niere), Hyoscyamus (wenn es seelische Auslöser geben könnte), Iodum (wenn es Probleme mit der Schilddrüse geben könnte), eingesetzt werden.

Tritt neben dem Juckreiz auch vermehrter Durst oder verstärktes Wasserlassen auf, sollte vom Tierarzt auch abgeklärt werden, ob eventuell eine Diabetes bei der Katze bestehen könnte.

Homöopathische Mittel wirken über die Mundschleimhaut und sollten deswegen dort auch hingelangen. Zum Auflösen gibt man 3-5 Globulis in ein wenig Wasser.

Die Globulis werden dazu in ein ca. 1-2ml Wasser gegeben und nach dem Auflösen wird das Wasser der Katze direkt ins Maul verabreicht oder auf die Pfote getropft. Die homöopathischen Mittel können in der D30 oder C30 1 x am Tag gegeben werden. Tritt eine Besserung des Juckreizes auf, verringert man die Eingabe des homöopathischen Mittels und gibt es statt täglich nur noch jeden 2.ten Tag wenn dies möglich ist und schleicht sich bei weiterer Besserung weiter aus.

Tritt eine Erstverschlimmerung durch das homöopathische Mittel auf, sollte man je nach Befinden der Katze mit der Eingabe pausieren und abwarten. Es sollte sich dann eine tägliche Besserung bei der Katze zeigen.

Bildnachweis: adrian_am13 / stock.adobe.com

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