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Raus aus der lästigen Grübelfalle!

Lesezeit: 2 Minuten Jeder hat es schon einmal erlebt. Abends im Bett machen sich die Gedanken selbstständig. Wir grübeln über ein Ereignis des Tages nach und finden nicht in den Schlaf. Wir finden aber auch keine Lösung, die uns befriedigt. Innerlich fühlen wir uns alles andere als gut. Hier einige Möglichkeiten, das lästige Grübeln zu verbannen.

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Raus aus der lästigen Grübelfalle!

Raus aus der lästigen Grübelfalle!

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Wir können nicht aufhören zu grübeln, wenn das Gefühl vorhanden ist, nicht richtig gehandelt zu haben. Schließlich wollen wir immer perfekt im Leben sein. Außerdem streben wir unbewusst immer nach Anerkennung.

Wenn die Anerkennung ausbleibt verfallen wir in Grübeleien. Das können Gedanken sein, wie: Meine Freundin war heute so anders zu mir. Habe ich was falsch gemacht. Aber was? Oder: Lächeln die anderen über mich, weil ich übergewichtig bin? Bei jedem Menschen sind es andere Gedanken und Situationen, die zu einer Grübelfalle führen können.

Grübelgedanken sind für unsere Gesundheit schädlich. Denn die Gedanken erzeugen negative Gefühle. Das führt dazu, dass wir bei dem Prozess in schlechte Stimmung verfallen. Die hat physiologische Auswirkungen in unserem Körper. Das Herz kann schneller schlagen und der Blutdruck steigt. Obwohl wir keine körperliche Anstrengung haben.

Probleme sind nicht immer real

Wir sollten uns bewusst machen, dass das alles Gedanken sind. Die müssen mit der Realität überhaupt nicht übereinstimmen. Gedankenkonstrukte erzeugen wir selbst. Deshalb sollten wir die „negativen“ Gedanken zulassen und bewusst wahrnehmen. Allerdings sollten wir nützliche von nutzlosen Gedanken unterscheiden. Nur so können wir uns aus der vergangenen Situation für künftige „konfliktgeladene“ Situationen eine Strategie bauen.

Wer sich in solch einer Gedankenschleife befindet, sollte diese bewusst beenden. Fragen Sie sich: Was war am heutigen Tag gut für mich? Was empfand ich als unangenehm? Was muss ich noch erledigen oder tun, damit ich mich besser fühle?

Noch besser ist es, all diese Dinge aufzuschreiben. Denn das ist eine Ablenkung und eine Bewusstmachung der Situation. Dadurch wird diese entschärft. Diese Aktivitäten lösen positive Reaktionen in unserem Körper und dem Gehirn aus. Das schriftliche Fixieren der eigenen Befürchtungen nimmt ihnen die „Schärfe“.

Setzen Sie sich eigene Zeitschranken für ihr Grübeln. Wenn die Zeit abgelaufen ist, beschäftigen Sie sich mit einem positiven Gedankenkonstrukt. Das Problem können nur Sie in ihrem Kopf lösen und kein anderer. Das führt dazu, dass sich ihre Stimmung aufhellt und die Gedanken werden klarer und präziser. In jedem Fall ist in solchen Situationen Ablenkung sehr hilfreich. Die Zeit heilt Wunden, heißt es im Volksmund. Wenn Sie darüber geschlafen haben, sehen die tiefschwarzen Wolken meist nur noch verwaschen grau aus.

Bildnachweis: Patrick Daxenbichler / stock.adobe.com

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