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PMS: Was tun gegen die Tage vor den Tagen?

Lesezeit: 3 Minuten Viele Frauen leiden unter PMS, dem Prämenstruellen Syndrom. Die Tage vor den Tagen werden für die Frauen, die darunter leiden, oft unerträglich. Die Symptome sind dabei breit gefächert – von Kopfschmerzen, über Wassereinlagerungen, bis Depressionen kann alles dabei sein.

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PMS: Was tun gegen die Tage vor den Tagen?

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Die Ursachen des prämenstruellen Syndroms

Genaue Ursachen sind bis heute nicht geklärt. Die Medizin geht von hormonellen Schwankungen aus. In der zweiten Zyklushälfte nimmt die Produktion der Östrogene ab und gleichzeitig wird vermehrt das Hormon Progesteron ausgeschüttet.

Bei vielen Frauen reagiert der Körper überempfindlich auf Abbauprodukte dieses Hormons. Aber da jeder Mensch unterschiedlich ist und reagiert, sind die Beschwerden auch von anderen Faktoren abhängig. Psychische Belastungen, die Einstellung zum eigenen Körper, Vorerkrankungen, aber auch die Ernährung und Bewegung spielen dabei eine große Rolle.

Symptome und Auswirkung

Einige Frauen haben vor den Tagen einen regelrechten Energieschub, sie können mit besonderes viel Elan die täglichen Aufgaben und Vorhaben meistern. Aber es gibt auch sehr viele Frauen, die in dieser Zeit unter den verschiedensten Symptomen leiden und dennoch im Alltag damit gut umgehen. Andere wiederrum leiden darunter so stark, dass sie dem Alltagsablauf nicht nachkommen können.

Es gibt etwa 150 verschiedene Symptome. Die Art und Dauer der Beschwerden können dabei von Monat zu Monat stark variieren. Es ist auch nicht vorhersehbar, wie sich die Beschwerden im Laufe der Jahre entwickeln. Absehbar ist nur, dass sie mit Einsetzen der Menopause enden.

Sicher haben Sie bereits an sich beobachtet, ob es sich wirklich um ein prämenstruelles Syndrom handelt. Dann nämlich verschwinden die Symptome mit Einsetzen der Regel, um pünktlich im nächsten Monat wiederzukehren.

Ansonsten können z.B.:

  • Unterleibsbeschwerden,
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Hitzewallungen
  • Wassereinlagerungen
  • Abgeschlagenheit
  • Heißhunger, Appetitlosigkeit
  • Gereiztheit
  • Depressionen

natürlich auch andere Ursachen haben. Die meisten Auswirkungen auf Ihr Umfeld hat wohl die Gereiztheit.
Frauen untereinander machen auch gern Scherze darüber, spielen es damit
herunter. Gut, sie sollen damit auch entspannt umgehen, aber es dennoch
nicht verharmlosen. Es ist nun mal da. Wichtig ist auch, dass Sie mit
Ihrem Partner darüber reden, damit er die, vorübergehende, Gereiztheit
versteht.

Unerfüllter Kinderwunsch oder Schwangerschaft

Ein, bisher, unerfüllter Kinderwunsch kann in den Tagen vor den Tagen den psychischen Stress erhöhen, in Erwartung, ob endlich eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

Andererseits kann auch die permanente Angst vor einer Schwangerschaft diesen Stress erhöhen und somit PMS auslösen. Wenn Sie hormonell verhüten möchten und unter PMS leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über ein entsprechendes Mittel.

Es gibt die verschiedensten Verhütungsmittel die hormonell in den Monatszyklus eingreifen und dabei das PMS regulieren. Wobei sich das Syndrom dann meist nicht mehr zeigt, da durch die Einnahme der Pille wiederrum die Angst vor der Schwangerschaft nicht mehr vorhanden ist. Es ist also ein Kreislauf.

Natürliche Hilfsmittel

Frauen wissen meist intuitiv was ihnen in dieser Situation gut tut. Das kann einfach nur Ruhe sein, die sie sich gönnen, vielleicht ein gutes Buch lesen oder ein entspannendes Bad nehmen.

Achten Sie auf ausreichenden Schlaf. Verringern oder vermeiden Sie den Konsum von Kaffee und Alkohol, da diese Genussmittel die Symptome des PMS verstärken.

In den Tagen vor den Tagen sinkt der Serotoninspiegel, er nimmt nach dem Eisprung ab und erreicht seinen Tiefpunkt kurz vor Beginn der Regel. Serotonin, ist neben anderen Aufgaben, für die Stimmung verantwortlich. Den Spiegel kann man sehr gut durch Sport erhöhen. Schon täglich eine halbe Stunde genügt.

Auch kann man den Serotoninspiegel mit Schokolade anheben. Viele Frauen greifen in dieser Zeit unbewusst dazu. Aber es geht auch kalorienärmer. Serotonin ist auch in vielen Obst- und Gemüsesorten, wie z.B. Tomaten, Ananas, Kiwi, Bananen und Walnüssen enthalten.

Wie Schüßler-Salze wirken

Als sehr hilfreich erwiesen hat sich Schüßler-Salz Nr. 25 – Aurum chloratum natronatum bei depressiven Verstimmungen in den Wechseljahren und bei PMS. Es wirkt auf die Zirbeldrüse, in der das Hormon Melatonin gebildet wird, welches den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Da auch der monatliche, weibliche Zyklus einem Rhythmus folgt, kann er gut mit diesem Salz beeinflusst werden.

Aber auch vorbeugend können Sie Salze gut anwenden:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum: für den Eisenhaushalt
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum: verhilft Ihnen zu mehr Energie und Nervenstärke
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum: hilft bei krampfartigen Schmerzen
  • Nr. 8 Natrium chloratum: für den Wasserhaushalt

Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker dazu beraten.

Weitere natürliche Entspannungsmethoden finden Sie im folgenden Artikel: Tipps gegen PMS – so beugen Sie vor.

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