Homöopathie Praxistipps

Ohrenschmerzen bei Kindern homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Ohrenschmerzen kommen bei Kindern hin und wieder vor. Diese können begleitend bei einem grippalen Infekt aber auch in Verbindung mit der Zahnung auftreten. Lesen Sie hier, mit welchen homöopathischen Mitteln Sie die Ohrenschmerzen Ihres Kindes lindern können.

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Ohrenschmerzen bei Kindern homöopathisch behandeln

Ohrenschmerzen bei Kindern homöopathisch behandeln

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Ohrenschmerzen homöopathisch mit Hepar sulfuris behandeln

Besonders wenn den Ohrenschmerzen ein längerer Aufenthalt in kalter Luft vorausging und das Kind bei den Schmerzen sehr gereizt und unleidlich ist, kommt in der Regel das homöopathische Mittel Hepar sulfuris zur Anwendung. Die Ohrenschmerzen sind meist links stärker als rechts oder auch nur links. Die Schmerzcharakteristik ist stechend oder wie von einem Splitter. Eine Besserung der Beschwerden kann durch Wärme und Einhüllen des Kopfes erreicht werden. Hepar sulfuris ist auch angezeigt, wenn eitriger Ausfluss aus dem Ohr kommt oder das Kind vorübergehend schwerer hört.

Ohrenschmerzen bei Kindern mit Magnesium phosphoricum behandeln

Wenn die Beschwerden nach dem Schwimmen und vor allem auf der rechten Seite auftreten, ist häufig das homöopathische Mittel Magnesium phosphoricum angezeigt. Die Schmerzcharakteristik ist einschießend, blitzartig, wie von einem elektrischen Schlag. Das Kind verlangt nach etwas Warmen auf dem Ohr und möchte, dass man sich um es kümmert.

Ohrenschmerzen bei Kindern mit Pulsatilla behandeln

Wenn ein Kind unter Ohrenschmerzen leidet und besonders weinerlich und anhänglich ist, kann häufig das homöopathische Mittel Pulsatilla Linderung verschaffen. Die Ohrenschmerzen treten eher rechtsseitig auf oder sind rechts stärker als links. Auslöser für die Ohrenschmerzen kann eine Trennungssituation sein oder dass es sich zurückgewiesen gefühlt hat. Häufig geht den Ohrenschmerzen ein starker Schnupfen voraus, der gelblich und dickflüssig war. Nachts und in Wärme verschlimmern sich die Beschwerden. Das Kind möchte umsorgt und getröstet werden.

Ohrenschmerzen mit heftigem, plötzlichem Beginn homöopathisch behandeln

Treten die Ohrenschmerzen sehr plötzlich und nach einem Aufenthalt in kalter Luft auf, ist häufig Aconit das angezeigte homöopathische Mittel. Auch ein Beginn in der Nacht, hohes Fieber mit starkem Durst weisen auf Aconit als angezeigtes Heilmittel hin. Das Kind ist unruhig und hat Angst. Das Ohr ist heiß und gerötet. Wärme verschlimmert die Beschwerden.

Das andere Mittel, das häufig angezeigt ist, wenn Ohrenschmerzen sich sehr plötzlich und sehr heftig einstellen ist Belladonna. Hier sind die Beschwerden klopfend. Das Kind hat plötzlich sehr hohes Fieber und das Gesicht ist stark gerötet. Im Gegensatz zum Aconit-Zustand hat das Kind keinen Durst. Es möchte trotz des hohen Fiebers gut zugedeckt sein und wirkt benommen.

Ohrenschmerzen in Verbindung mit Zahnungsbeschwerden homöopathisch behandeln

Klagt ein Kind während der Zahnung über Ohrenschmerzen, ist häufig das homöopathische Mittel Chamomilla angezeigt. Das Kind ist äußerst gereizt und möchte am liebsten nur getragen werden. Die eine Wange ist blass während die andere gerötet ist. Es kann sein, dass das Kind stark schwitzt und schreit vor Schmerzen. In der Regel ist das homöopathische Mittel Chamomilla eher für rechtsseitige Ohrenschmerzen geeignet.

Fazit

Es gibt einige homöopathische Mittel, die Kindern mit Ohrenschmerzen rasch helfen können. Gehen Sie bitte unverzüglich zum Arzt, wenn das homöopathische Mittel keine rasche Linderung bringt und das Kind zusätzlich unter hohem Fieber leidet.

Bildnachweis: Tatyana Gladskih / stock.adobe.com

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