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Locken mit dem Lockenstab: So machen Sie es richtig!

Lesezeit: 3 Minuten Locken sind wieder im Trend: Besonders für den Sommer wirken verspielte Locken frisch und unkompliziert. Leider hat aber nicht jeder das Glück, dass seine Haare natürlich lockig sind, es müssen andere Hilfsmittel her: Mit einem Lockenstab wird aus glatten Haaren eine schöne Mähne. Doch dabei sollte man einige Dinge beachten, damit nichts schief läuft und die Lockenpracht möglichst lange hält.

3 min Lesezeit
Locken mit dem Lockenstab: So machen Sie es richtig!

Locken mit dem Lockenstab: So machen Sie es richtig!

Lesezeit: 3 Minuten

Einzelne Haarsträhnen werden mit Hitze bearbeitet, sodass die chemischen Verbindungen das Haar lockern und somit die Form des Haares verändert werden kann. Lockenstab und Glätteisen verformen das Haar nur temporär.

Lockenstäbe gibt es verschiedenen Ausführungen: Mit großem oder kleinem Durchmesser, mit oder ohne Klemme, farbig oder schlicht – je nach Haarstruktur und gewünschtem Ergebnis verwendet unterschiedliche Stäbe..

Bei Geräten mit Klemme muss man die entsprechende Haarsträhne nicht festhalten, sondern klickt sie einfach am Lockenstab fest. Dadurch kann jedoch leicht ein Knick im Haar entstehen kann. Hat man hingegen einen Lockenstab ohne Klemme, so hält man die Haarsträhne selbst fest, was dann leicht zu kleinen Verbrennungen an den Fingern führen kann!

Beim Kauf eines Lockenstabs sollten Sie besonderen Wert auf die Beschichtung legen. Preiswerte Lockenstäbe sind meistens einfach aus Metall und funktionieren zwar gut, sind auf Dauer aber sehr schädlich für die Haare. Wer also öfter mal zum Lockenstab greift, sollte sich lieber einen mit Teflon- oder Keramikbeschichtung kaufen.

Und so kreieren Sie Ihre lockige Mähne:

1. Teilen sie Ihr Haar in zwei Hälften und legen Sie diese jeweils nach vorne auf Ihre Schultern.

2. Stecken Sie das Deckhaar hoch, so ist es nicht im Weg. Nun teilen Sie das Unterhaar in Strähnen ein.

3. Sprühen Sie etwas Hitzeschutzspray auf jede Strähne, bevor Sie sie um den Lockenstab wickeln. Damit ist Ihr Haar am besten geschützt.

4. Drehen Sie nun jede Strähne des Unterhaars einmal auf den Lockenstab, halten sie es für 5-8 Sekunden und lassen sie dann wieder los. So arbeiten Sie sich einmal um den Kopf herum und schließlich wiederholen Sie das gleiche mit dem Deckhaar.

5. Wenn Sie einen bestimmten Scheitel tragen, sollten Sie das Deckhaar entsprechend vor dem Lockenmachen scheiteln. So fällt es am Ende wie gewünscht.

6. Achten Sie besonders bei den vorderen Strähnen im Gesicht auf ein schönes Ergebnis. Außerdem sollten Sie vorher schon eine Vorstellung davon haben, wie diese Strähnen fallen sollen (nach hinten gedreht oder lockig nach unten?) um das Haar dementsprechend zu formen.

7. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, fixieren Sie Ihre neue Haarpracht entweder mit Haarspray (aus 20cm Entfernung bei seitlich schräg gelegtem Kopf von unten in die Haare sprühen)oder mit einem speziellen Wachs, welches erst zwischen den Händen verrieben und dann in den Haaren verteilt wird.

8. Wer eher natürliche Locken möchte, sollte die Haare mit den Fingern durchkämmen und so extreme Kringel oder aneinander geratene Strähnen zerteilen. Wer lieber Wellen möchte, kann die Haare leicht ausbürsten.

Welche Fehler Sie vermeiden sollten:

  • Halten Sie das Gerät nicht zu nah an die Kopfhaut. Da sich ein Lockenstab auf bis zu 200°C erhitzt, könnten Sie sich dadurch an der Kopfhaut verbrennen
  • Wenn Sie einen Lockenstab mit Klemme verwenden, rollen Sie die Spitze des Haares sorgfältig in die Klemme hinein, sonst entsteht ein unschöner Knick im Haar!
  • Lassen Sie die Haarsträhne nicht zu lange um den heißen Lockenstab gewickelt. Das Ergebnis wird zwar beständiger, verletzt aber die Haare. Generell gilt: Für sehr feines Haar nicht länger als 5 Sekunden halten!
  • Vergessen Sie niemals den Hitzeschutz, sonst drohen bald Spliss und ein Besuch beim Friseur!
  • Egal wie sehr Sie sich Locken wünschen – Sie sollten nicht zu häufig zum Hitze-Stylinggerät greifen. Trotz schonender Beschichtung und Hitzeschutzspray wird das Haar immer etwas strapaziert, und je öfter es mit extremen Temperaturen in Berührung kommt, desto schlechter.

Ein Lockenstab, mehrere Arten von Locken und Looks

Auch wenn Sie nur einen einzigen Lockenstab verwenden, können Sie damit verschiedene Locken kreieren. Halten Sie das Gerät sehr schräg, so entstehen Schillerlocken. Halten Sie den Stab während des Vorgangs genau horizontal zum Kopf, entstehen eher klassische.

Auch die Platzierung der Locken ist entscheidend: Vom Ansatz bis in die Spitzen gelockte Haare sind sehr voluminös, extravagant und aufwändig. Locken Sie die Haarspitzen nicht entsteht ein lässiger Strand-Look. Lassen Sie hingegen den oberen Teil der Haare aus und locken nur ab Höhe der Ohren, entsteht ein eleganter Style, der momentan sehr angesagt ist.

Tipps, damit Ihre Locken so lange wie möglich halten

Um die Locken dauerhaft zu machen, sollte man die Strähne vorsichtig vom Stab drehen und diese als Kringel seitlich am Kopf feststecken, um sie dort in Ruhe auskühlen zu lassen.

Ein weiterer Tipp ist Föhnlotion, die vor dem Lockenmachen auf die trockenen Haare gesprüht wird.

Ein Klassiker sind natürlich Haarspray und Schaumfestiger, die am Ende sowieso auf die Haare gesprüht werden sollten (Sprühen Sie diese nie vor dem Locken auf, da das Haarspray sonst verbrennt und die Haare beschädigt!)

Letztendlich gilt aber: Wer lange und/oder dicke Haare hat, wird sich nie sehr lange an Locken erfreuen können. Allein durch die Schwerkraft zieht sich das Haar in die Länge und verliert so die Locke.

Bildnachweis: prudkov / stock.adobe.com

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