Lebensberatung Praxistipps

Lernen Sie drei Aspekte der Stressreaktion kennen

Sowohl zu viel als auch zu wenig Anforderungen im Beruf können zu erheblichem Stress führen. Doch nicht nur die Menge der Anforderungen bestimmt, ob wir uns gestresst fühlen oder nicht. Auch die eigenen Einstellungen, die Motivation und die Bewertung einer Situation haben Auswirkungen auf unser Stresslevel.

Lernen Sie drei Aspekte der Stressreaktion kennen

Lernen Sie drei Aspekte der Stressreaktion kennen

Die drei Aspekte der Stress-Ampel bei der Stressprävention

Stress entsteht im Wesentlichen aus dem Zusammenspiel von drei Aspekten.

1. Stressauslösende Faktoren wie erhöhte Anforderungen im Beruf, Doppelbelastung durch Beruf und Familie, Termindruck, unklare Aufgabenstellung, Störungen in der Kommunikation usw.

2. Kognitive Bewertung der Situation: ob wir eine Situation als stressig erleben, hängt sehr oft davon ab, wie wir sie bewerten. Kommen beispielsweise neue Aufgaben im Beruf auf uns zu, ist es entscheidend für unser Stresslevel ob wir diese als „zu viel“, „zu schwierig“ oder „unlösbar“ empfinden, oder aber sie als willkommene Herausforderung einordnen, die uns die Möglichkeit gibt, andere Kompetenzen und Fähigkeiten zu entwickeln und diese gewinnbringend einzusetzen.

3. Stressreaktion: nicht bei allen Menschen sieht die Reaktion auf Stress gleich aus. Während ein Teil der Menschen mit körperlichen Beschwerden wir Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen oder Bluthochdruck reagiert, zeigt sich eine erhöhte Belastung bei anderen eher in ihrem Verhalten. Sie weinen schneller oder reagieren gereizt auf Kleinigkeiten. Auch Ein- und Durchschlafstörungen, erhöhter Konsum von Stimulanzien oder nervöse Tics können stressbedingte Reaktionen sein.

Fazit

Wie wir auf Stress reagieren, hängt von vielen Faktoren ab. Neben dem Umfang von Anforderungen ist besonders die kognitive Bewertung einer Situation entscheidend für unser Stresslevel.

Wie Sie diese kognitive Bewertung verändern können, lesen Sie in den kommenden Artikeln zur Stressprävention:

Bildnachweis: Kaspars Grinvalds / stock.adobe.com

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