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Wie Angst die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz beeinflusst

Lesezeit: 2 Minuten Angst ist eine Emotion, die wir immer mal wieder erleben, auch am Arbeitsplatz und vor allem in Situationen, die uns Stress bereiten. Stress und Angst erzeugen in uns eine Anspannung. Bis zu einem bestimmten Punkt ist das kein Problem. Aber wenn Stress und Angst und damit die Anspannung zu groß werden, wirkt sich dies auf das persönliche Leistungsvermögen am Arbeitsplatz negativ aus.

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Wie Angst die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz beeinflusst

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Stress und Angst: Zu große innerer Anspannung kann Leistung reduzieren
Weil die innere Anspannung und das individuelle Leistungs-Niveau eng zusammen hängen, lohnt es sich, diesen Zusammenhang genauer anzusehen. Bis zu einem bestimmten Punkt steigert innere Anspannung die Leistung, davor und danach ist sie suboptimal.

Die Yerkes-Dodson Kurve, die sie sich, wie ein umgekehrtes U vorstellen können, beschreibt diese bildlich sehr gut. Mit anderen Worten: Sowohl ein Zu-wenig als auch ein Zu-viel dieser Anspannung behindert uns darin, unsere Fähigkeiten voll zu nutzen.

Ein optimales Erregungsniveau erreichen wir in der Regel, wenn wir eine Unsicherheit aber noch keine Angst spüren, wenn die Umwelt von uns ein klein wenig mehr verlangt, als was wir locker leisten können. Auf der Kurve entspricht das dem Bogen oben im umgekehrten U.

Innere Anspannung reduzieren
Gerade, weil die Leistung in zu großen Angst- oder Stress-Situationen in der Regel schlechter wird, wir vielleicht sogar einen "Black-Out" erleben, ist es wichtig zuerst die Angst bzw. innere Anspannung zu senken. Danach sind wir besser in der Lage eine Lösung zu finden.

Warum Stressbewältigung sehr individuell ist
Seit Richard S. Lazarus und Albert Ellis in den 70er ihre Modelle zur Stressentstehung formuliert haben wissen wir, dass Stress erst durch die Bewertung einer Situation als Gefahr entsteht.

Stressbewältigung erfordert daher im Detail eine subjektiv sehr unterschiedliche Herangehensweise.

Genau genommen kann man gar nicht sagen, eine Situation stresst mich, sondern müsste formulieren, ich lasse mich (durch meine Bewertung der Situation) stressen. Auf den ersten Blick mag das erschrecken. Denn das bedeutet: Zu einem großen Anteil machen wir uns unseren Stress selbst. Und wir tragen die Verantwortung für unsere Reaktionen. Das Gute daran ist, dass hier auch der Schlüssel zur erfolgreichen Stressbewältigung liegt.

"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Urteile und Meinungen über die Dinge." Epiktet, 50-120 n.Chr.

Stressverschärfende Einstellungen und Bewertungen verändern
Wenn Sie Ihre eigenen Bewertungen erkennen und einschätzen können, d. h. wenn Sie wissen, ob Ihre Bewertung realistisch ist oder nicht, dann haben Sie den ersten Schritt getan.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wie bewerte ich die Situation?
  • Welche Konsequenzen der Bewertung hat meine Bewertung?
    ist mein Gefühl
    • positiv / günstig / rational
    • neutral
    • negativ / ungünstig / irrational
  • Welche andere Sichtweise / Bewertung würde auch stimmen, wie würde jemand anderer die Situation beurteilen?
  • Wie kann ich die Situation innerlich abhaken und mich weniger ärgern?

Das schont meine Kräfte und macht das Leben lebenswerter.

Entscheidend hierbei ist, dass Sie eine andere Bewertung der Stress-Situation finden, die für Sie passend ist (sich gut anfühlt) und die Ihnen hilft, die Situation lockerer zu sehen, die z. B. Chancen betont statt nur die Risiken zu sehen.

Sie können Ihre Überlegungen vertiefen indem Sie sich fragen: "Was kann schlimmstenfalls wirklich passieren" oder "Welche ähnlichen Situationen habe ich früher bereits erfolgreich gemeistert?".

Sobald Sie die neue Bewertung angenommen und verinnerlicht haben, werden Angst und Stress augenblicklich abnehmen.

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