Homöopathie Praxistipps

Leichte Verbrennungen homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Eine Verbrennung kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein. Der Schmerz und die Blasenbildung können gut homöopathisch behandelt werden. Die Heilung der Haut wird durch das angezeigte homöopathische Mittel unterstützt. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel für die Behandlung von leichten Verbrennungen infrage kommen.

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Leichte Verbrennungen homöopathisch behandeln

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Verbrennungen und Verbrühungen homöopathisch behandeln – auf die Beschwerden kommt es an
Ob heißer Wasserdampf oder das Feuer einer Flamme die Verletzung verursacht hat, ist für die homöopathische Behandlung zweitrangig. Wichtig ist es, die Symptome genau zu differenzieren. Bei blass roter und leicht geschwollener Haut im Bereich der Verbrennung und wenn die Schmerzen stechend sind, ist Apis mellifica das homöopathische Mittel der Wahl.

Verbrennungen homöopathisch behandeln – starke Blasenbildung
Tritt sofort nach der Verbrennung eine starke Blasenbildung auf, die mit stechenden Schmerzen einhergeht, ist Cantharis das angezeigte homöopathische Mittel. Ein häufiger Drang, Wasser zu lassen nach einer Verbrennung, kann auch ein Hinweis auf das homöopathische Mittel Cantharis sein.

Sind die Bläschen eher klein und der Bereich unter und neben den Blasen juckt sehr stark, ist Urtica urens das homöopathische Mittel der Wahl. Die verbrannte Stelle erinnert dann stark an eine Verletzung durch Brennnesseln, auch wenn sie nicht von Brennnesseln stammt.

Verbrennungen und Verbrühungen homöopathisch behandeln – dunkelrote und berührungsempfindliche Haut
Kommt es durch die Verbrennung nicht zu Blasenbildungen und die Haut in dem verbrannten oder verbrühten Bereich ist lediglich stark gerötet und berührungsempfindlich, ist Arnica montana das Mittel der Wahl.

Kommt es in dem Bereich zusätzlich zu klopfenden Schmerzen und einer breitflächigen Schwellung, kann Belladonna das angezeigte homöopathische Mittel sein. Belladonna ist auch dann angezeigt, wenn es infolge einer Verbrennung zu Fieber und Kopfschmerzen kommt. Dann sollte allerdings auch ein Arzt aufgesucht werden und Belladonna nur begleitend gegeben werden.

Verbrennungen und Verbrühungen behandeln – äußerliche Versorgung
Bei leichten Verbrennungen ist eine Benetzung der betroffenen Stelle mit einer Mischung aus Essig und Wasser besonders hilfreich. Diese sollte weder besonders kalt noch warm sein. Sie kann nach einem Abspülen mit sehr kaltem Wasser eingesetzt werden oder auch anstelle von dem Abspülen.

Sind tiefere Hautpartien betroffen, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen bzw. der Notarzt anzurufen. Auch bei einer deutlichen Schocksymptomatik mit Frieren, Angst und starker Unruhe infolge einer Verbrennung ist unverzüglich der Notarzt zu rufen. Unterstützend kann hier das homöopathische Mittel Aconit gegeben werden.

Fazit
Nach oder neben der äußerlichen Versorgung einer Verbrennung können verschiedene homöopathische Mittel hilfreich sein. Neben Cantharis und Urtica urens, die besonders bei Blasenbildung eingesetzt werden, sind dies die homöopathischen Mittel Apis mellifica, Arnica montana und Belladonna atropina.

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