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Katarakte mit orthomolekularen Mikronährstoffen mit behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Beim grauen Star handelt es sich um eine Linsentrübung, die in der Regel ab dem 60. Lebensjahr beginnen kann. Sollte eine genetische Disposition (Neigung) zur Erkrankung vorliegen, so kann mit den Mikronährstoffen aus der orthomolekularen Medizin eine gute Vorbeugung oder auch als begleitende Therapie zur schulmedizinischen Behandlung durchgeführt werden.

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Katarakte mit orthomolekularen Mikronährstoffen mit behandeln

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Was sind Katarakte?

Beim grauen Star handelt es sich entweder um eine geerbte, erworbene oder auch durch Unfall erlittene Augenerkrankung mit Eintrübung der Augenlinse. Hierbei ist der Stoffwechsel innerhalb der Augen und zwar speziell der Linsen gestört. Durch diese Störung setzen sich Stoffwechselendprodukte direkt in der Augenlinse fest, die nicht mehr abtransportiert werden.

Die größte Wahrscheinlichkeit an einem grauen Star zu erkranken lässt sich durch die Ernährung und auch durch die Mikronährstoffzufuhr gut beeinflussen. Schulmedizinisch wird in den meisten Fällen eine Operation unter dem Mikroskop durchgeführt. Hierbei werden die vordere Linsenkapsel und die getrübte Linsensubstanz entfernt. Die hintere Linsenkapsel bleibt als Grundlage zum Glaskörper bestehen.

Nach der Operation wird in der Regel die Aphakie (Linsenlosigkeit) entweder durch Kontaktlinsen oder durch eine künstliche Linse ersetzt.

Risiken, an einem grauen Star zu erkranken, liegen bei folgenden Erkrankungen vor:

  • Hohe Blutfette
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht bis Adipositas (Fettsucht)
  • Vermehrter Verzehr von Kohlenhydraten (hierbei wird der Glykosyliserungsprozess, der für die Umwandlung von Glukose (Zucker) in Proteine verantwortlich ist, verstärkt eingesetzt. Dieser ist unter anderem an der Linsentrübung beteiligt.
  • Eine Milchzuckerunverträglichkeit (Störung des Galaktose-Stoffwechsels) kann zur Linsentrübung führen.

Diese Nährstoffe können bei Katarakten eingenommen werden:

Beim Einsatz der Mikronährstoffe muss immer darauf geachtet werden, dass der genaue Bedarf oder Mangel an diesen Substanzen durch eine Blutlabor-Untersuchung gesichert wird. Folgende Mikronährstoffe nach der orthomolekularen Medizin können unter anderem beim grauen Star zur Mitbehandlung oder Prävention eingesetzt werden:

Vitamin C: Es wird durch die Einnahme von Vitamin C das Risiko einer Erkrankung um ca. 70 Prozent zurück gedrängt. Wissenschaftlich ist auch eine Rückbildung des sehr früh erkannten Kataraktes möglich.

Vitamin B2 (Riboflavin): Vitamin B2 spielt eine große Rolle für die Klarheit der Augenlinsen. Hierdurch kann sich innerhalb kürzester Zeit eine Verbesserung der Erkrankung einstellen.

Vitamin E: Ist mit der Einnahme des Vitamin C eine gute Prophylaxe und ist auch entscheidend für dessen Rückbildung des sehr früh erkannten Kataraktes.

Zink und Vitamin A: Unterstützt die Augenlinse und deren Klar- und auch Reinheit.

Liponsäure: Bindet Schwermetalle, die eventuell für die Entstehung des grauen Stars verantwortlich sind. Des Weiteren wird es als Mittel gegen die freien Radikale eingesetzt

Die oben genannten Mittel sollten von einem orthomolekular-ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker entsprechend nach einer Blutuntersuchung im Labor verordnet werden. Zur Prävention müssen diese Präparate über Jahre hinweg eingenommen werden. Denn nur hierdurch kann gewährleistet sein, dass die entsprechenden Mikronährstoff-Speicher des Organismus genügend gefüllt sind.

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