Homöopathie Praxistipps

Homöopathische Mittel gegen Arthritis beim Hund

Lesezeit: 2 Minuten Große Hunderassen sind besonders prädestiniert für diese Gelenkentzündungen, da sie meist schnell wachsen. Es kommt bei einer länger bestehenden Arthritis zur Zerstörung des Gelenkknorpels und dadurch zu Knochenzubildungen im Gelenk. Dem Hund kann mit homöopathischen Mitteln unterstützend geholfen werden.

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Homöopathische Mittel gegen Arthritis beim Hund

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Wie erkennt man eine Arthritis beim Hund
Bei einer Arthritis kommt es zu Funktionseinschränkungen eines oder mehrerer Gelenke und der Hund hat Schmerzen. Er mag sich nicht mehr so viel bewegen und schläft mehr. Wenn er aufsteht, bemerkt man, dass es ihm Schwierigkeiten bereitet. Läuft der Hund steif,  nachdem er aufgestanden ist oder mag er nicht mehr springen, sollten Sie ihn auf jeden Fall untersuchen lassen.

Betroffen sein können die Gelenke der Hüfte, der Knie, der Schulter, der Wirbelsäule oder Ellenbogen. Wenn die Entzündung nicht behandelt wird, kommt es zu einer Zerstörung der Gelenke und die Gliedmaße könnte versteifen. Heilen kann man mit schulmedizinischen Mitteln eine Arthritis nicht, sondern nur die Symptome behandeln und die Erkrankung verlangsamen und Schmerzen durch Schmerzmittel beheben.

Es können erbliche Anlagen, Wachstumsstörungen bei HD, Verletzungen durch ein Trauma oder Schäden an Bändern, Muskeln oder Sehnen als Auslöser infrage kommen. Auch Übergewicht kann zu einer Arthritis führen oder bei alten Hunden eine zu starke Abnutzung der Gelenke nach sich ziehen.

Homöopathie bei Arthritis beim Hund
Sie können Ihrem Hund durch den Einsatz von homöopathischen Mitteln Erleichterung verschaffen, indem Sie das zu ihm am besten passende Mittel auswählen und verabreichen. Bryonia wird eingesetzt bei Hunden, die sich nicht einlaufen, die sich gerne auf die erkrankte Seite legen und die viel Durst auf kaltes Wasser zeigen. Das Gelenk kann geschwollen sein und schmerzt bei jeder Bewegung.

Das Gegenstück zu Bryonia ist Rhus toxicondendron. Bei diesem Mittel läuft sich der Hund nach einer Weile ein und zeigt allgemeine Unruhe. Das Mittel zeigt aber auch Verschlechterung durch Kälte und Nässe. Verschlechtert sich der Zustand also bei Regen oder im Herbst oder im Winter, sollten Sie dieses Mittel einsetzen.

Kalium bichromicum wird meist als Folgemittel von Bryonia eingesetzt, wenn der erste Schmerz vorüber ist. Zusätzlich können Mittel wie Ruta verwendet werden, das bei Bänderschädigungen eingesetzt wird, die durch ständige falsche Belastung in Mitleidenschaft gezogen sein können.

Auch Acidum formicicum ist sinnvoll, um eine Umstimmung im Gewebe zu erreichen, wenn beim Hund trotz Schmerzen ein Drang nach Bewegung besteht. Da die Mittel meist längere Zeit gegeben werden müssen, bietet sich eine Gabe von LM oder Q Potenzen an, da diese milder wirken und längere Zeit ohne irgendwelche Nebenwirkungen gegeben werden können.

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