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Homöopathie für Katzen – Homöopathie mit Bachblüten kombinieren?

Lesezeit: 2 Minuten Homöopathische Mittel und Bachblüten werden gerne für psychische Erkrankungen bei Katzen eingesetzt. Eine häufig gestellte Frage ist: "Ist es besser auf Homöopathie oder Bachblüten-Therapie zurückzugreifen um Zustände wie Angst oder Aggressionen zu therapieren? Oder können diese sogar gemeinsam eingesetzt werden, wenn organische Erkrankungen bestehen?"

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Homöopathie für Katzen – Homöopathie mit Bachblüten kombinieren?

Homöopathie für Katzen – Homöopathie mit Bachblüten kombinieren?

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Homöopathische Mittel mit Bachblüten kombinieren? Katzen reagieren meist sehr gut auf homöopathische Mittel und Bachblüten bei Krankheiten oder psychischen Verstimmungszuständen. Oft stellt sich dann auch die Frage, ob man auch beide Therapien zusammen anwenden kann, wenn die Katze z.B. wegen psychischer Probleme eine Bachblütenmischung erhält und wegen einer organischen Erkrankung ein homöopathisches Mittel bekommen soll.

Man sollte wissen, dass die Homöopathie und Bachblüten-Therapie auf der gleichen Schwingungs-Ebene wirken und sich die therapeutischen Mittel somit auch stören könnten. Bei der Zusammenstellung eventueller Kombinationen sollte dies unbedingt berücksichtigt werden.

Die Ursprünge der Bachblüten-Therapie

Dr. Edward Bach war selbst ausgebildeter Homöopath und suchte nach einer sanfteren Heilmethode, die für Jedermann leicht anzuwenden ist. Er fand sie in den Bachblüten, die aus Auszügen von harmlosen Blüten bestehen. Die Homöopathie wendet dagegen neben Kräutern auch ganze Tiere, deren Sekrete und Gifte, Mineralien oder sogar Krankheitserreger an, die in verschiedenen Verdünnungsschritten unschädlich gemacht werden. Für den Laien ist die Bachblütentherapie somit eher selbstständig anzuwenden. Die Dosierung ist bei homöopathischen Mitteln bei verschiedenen Potenzhöhen oft schwierig für den Laien, bei Bachblüten hingegen ist selbst eine hohe Dosierung harmlos.

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Bachblüten lindern nur Krankheitszustände, die psychisch bedingt sind

Leider können Bachblüten oft die Krankheitszustände der Katze nicht verändern, wenn diese nicht durch psychische Zustände entstanden sind. Zudem wirken Bachblüten oft erst nach längerer Zeit der Eingabe, was bei homöopathischen Mitteln nicht der Fall ist. Der Einsatz von homöopathischen Mitteln wird damit notwendig.

Wie lassen sich Homöopathie und Bachblüten vereinen?

Bachblüten und homöopathische Mittel lassen sich miteinander kombinieren, wenn man nicht versucht einen seelischen Zustand mit beiden Mitteln zu beeinflussen. Trotzdem sollte man zuerst jede Therapie einzeln anwenden und erst wenn damit kein Erfolg erzielt werden kann, die Kombination von beiden erwägen. Da homöopathische Mittel nicht dauerhaft gegeben werden sollen, kann man die Eingabepausen mit Bachblüten überbrücken.

Die Anwendungsdauer von Bachblüten und homöopathischer Mittel

Die Anwendungsdauer von Bachblüten richtet sich, ebenso wie die von homöopathischen Mitteln, nach dem Eintritt der Besserung. Sind die Symptome abgeklungen, reduziert man die Eingabe auch hier.

Denkbare Kombinationen wären z.B.:

  • Beim Durchfall der Katze: Nux vomica D30, 1 x tgl. 3-5 Globulis und zeitversetzt danach Bachblüten in der Mischung: Aspen, Impatiens, Rock Rose (4×4 Tropfen).
  • Bei Eifersucht und einer Herzerkrankung der Katze: Die Bachblüten Holly, Mimulus, Heather (4×4 Tropfen) und als homöopathisches Mittel zur Unterstützung des Herzen Crategus D6, 3x tgl. 3-5 Globulis.
  • Um das Immunsystem der Katze zu stärken kann im Wechsel, eine Woche Bachblüten z.B. Centaury, Clematis, Crab Apple, Larch, Olive (4×4 Tropfen der Mischung) und eine Woche Echinacea D6 3xtgl. 3-5 Globulis gegeben werdem. So gewöhnt der Körper sich nicht an die ständig gleichen Reize.

Bildnachweis: BillionPhotos.com / stock.adobe.com

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