Praxistipps

Holzboden abschleifen – das müssen Sie beachten

Lesezeit: 2 Minuten Ihr Holzboden soll wieder in neuem Glanz erstrahlen? Dann unterziehen Sie ihn einer Schönheitskur. Das heißt, schleifen Sie Ihren Holzboden ab und versiegeln Sie ihn anschließend mit Lack, Öl oder Wachs. Wie Sie einen Holzboden abschleifen und was es alles zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

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Holzboden abschleifen – das müssen Sie beachten

Holzboden abschleifen – das müssen Sie beachten

Lesezeit: 2 Minuten

Raum und Holzboden vorbereiten

Zu allererst muss der Raum komplett leer sein. Auch Bilder, Lampen, Spiegel, Vorhänge etc. verbannen Sie aus dem Raum. Danach bereiten Sie den Holzboden für das Abschleifen vor. Der Boden muss trocken und absolut sauber sein. Kleine Risse bessern Sie mit einer speziellen Spachtelmasse aus. Hochstehende Nägel versenken Sie mit Dorn und Hammer. Ansonsten besteht die Gefahr, dass durch Funkenschlag der Beutel mit dem Schleifmehl in Brand gerät.

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Schützen Sie Möbel und Teppichböden in anderen Räumen

Unterschätzen Sie beim Abschleifen nie die Staubentwicklung. Der Staub geht durch alle Öffnungen, mögen Sie noch so unscheinbar sein. Von daher rate ich Ihnen, die Möbel und Teppichböden in den anderen Räumen unbedingt zu schützen, indem Sie sie abdecken.

Schützen Sie Ihre Gesundheit

Um sich vor Staub und Lärm zu schützen, ist es ratsam, eine Schutzbrille, Mundschutz und Gehörschützer zu tragen. Vergessen Sie nicht, während und nach dem Schleifen die Fenster in dem Raum zu öffnen, damit der Staub schnell abziehen kann.

Den Holzboden abschleifen

Zum Abschleifen eines Holzbodens eignet sich eine Walzenschleifmaschine am besten. Diese Schleifmaschine können Sie sich in einem Baumarkt oder in einem Schleifmaschinenverleih gegen Gebühr ausleihen. Wichtig beim Abschleifen ist, dass sich die Schleifmaschine immer in Bewegung befindet, da sonst Vertiefungen im Holzboden entstehen. Achten Sie außerdem auf ein gleichmäßiges Tempo und ändern Sie niemals abrupt die Richtung. Schleifen Sie einen Holzdielenboden immer parallel zum Dielenverlauf. Sollte Ihr Holzboden uneben sein, dann schleifen Sie diagonal.

Vom Grob- zum Feinschliff

Beim Schleifen von alten Holzböden gilt: vom Grob- zum Feinschliff. Das heißt, zuerst verwenden Sie sehr grobes dann sehr feines Schleifpapier. Wenn Sie zum Beispiel einen alten Holzdielenboden mit Farbe abschleifen möchten, dann nehmen Sie für den ersten Schleifgang eine 16er Körnung. Für den zweiten Schleifgang verwenden Sie eine 40er Körnung, für den Dritten eine 60er Körnung und für den Vierten eine 100er Körnung.

Ränder und Ecken schleifen

Bevor Sie mit dem letzten Schleifgang beginnen, müssen Sie Stellen, wie zum Beispiel Ränder und Ecken, mit einer Rand- und Eckschleifmaschine bearbeiten. Nehmen Sie Schleifpapier mit einer 40er Körnung und schleifen Sie vorsichtig über die noch unbearbeiteten Flächen. Achten Sie auch hier darauf, dass die Schleifmaschine ständig in Bewegung ist, um Brand- und Schleifspuren zu vermeiden.

Hinweis: Das Abschleifen eines Holzbodens ist mit erheblicher Lärmbelästigung verbunden. Wenn Sie in einem Mietshaus wohnen, dann kleben Sie ca. eine Woche vor den Schleifarbeiten einen Zettel ins Treppenhaus, damit Ihre Nachbarn vorgewarnt sind. Halten Sie außerdem, besonders am Wochenende, die Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr ein.

Wie Sie Ihren Holzboden nach dem Abschleifen versiegeln, lesen Sie im Beitrag Holzboden versiegeln: So klappt’s.

Bildnachweis:Ingo Bartussek / stock.adobe.com

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