Homöopathie Praxistipps

Gicht mit Bryonia behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Die heftigen Schmerzen eines akuten Gichtanfalls und die chronischen Entzündungsreaktionen lassen sich gut mit dem homöopathischen Mittel Bryonia behandeln. Lesen Sie hier, bei welchen charakteristischen Beschwerden Bryonia angezeigt ist und welche Modalitäten auf Bryonia hinweisen.

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Gicht mit Bryonia behandeln

Gicht mit Bryonia behandeln

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Bryonia alba als homöopathisches Mittel im akuten Gichtanfall

Das homöopathische Mittel Bryonia wird typischerweise bei heftigen, stechenden Schmerzen eingesetzt. Der Betroffene hat im akuten Gichtanfall heftigen Durst. Die Stimmung ist absolut unleidlich und abweisend. Niemand darf dem Kranken zu nahe kommen oder ihm etwas Gutes tun wollen. Bryonia hilft dann, wenn der Betroffene am liebsten seine Ruhe haben will und sich nicht bewegen möchte.

Jede auch noch so kleine Bewegung verschlimmert die Schmerzen und so verwundert es nicht, wenn der Betroffene möglichst ganz still in seinem Bett liegt und die Augen geschlossen hält. Häufig ist das Großzehgelenk vom akuten Schmerzanfall betroffen. Der Auslöser für den akuten Gichtanfall können finanzielle Sorgen gewesen sein. Oder ein geschäftlicher Misserfolg plagt den Betroffenen so sehr, dass er sich heftig grämt deswegen.

Mit Bryonia alba die chronische Gichterkrankung behandeln

Aber Bryonia ist nicht nur ein homöopathisches Mittel für die Behandlung des akuten Gichtanfalls. Bryonia kommt auch als homöopathisches Mittel für die Behandlung des chronischen Gicht-Geschehens infrage. Bryonia alba wird häufig dann eingesetzt, wenn der Betroffene unter einer großen Trockenheit der Schleimhäute und heftigem Durst leidet.

Das Bedürfnis nach Ruhe und Sicherheit ist bei Bryonia-Persönlichkeiten groß. Die Gichtknoten treten eher rechtsseitig auf. Häufig klagen die Betroffenen auch über eine gewisse Steifigkeit in den Gliedern. Torticollis oder Lumbago treten ebenso häufiger auf.

Natrium muriaticum als homöopathisches Konstitutionsmittel bei Gicht

Wenn Bryonia alba im akuten Gichtanfall gut hilft, ist sehr häufig Natrium muriaticum das angezeigte Konstitutionsmittel. Die Trockenheit, das Bedürfnis sich zurückzuziehen und die Abneigung gegen Bewegung sind bei beiden Mitteln vorhanden. In besonderen Fällen können auch die beiden Mittel im Wechsel für die Behandlung der Gicht-Erkrankung angezeigt sein.

Fazit:

Das homöopathische Mittel Bryonia alba ist meist im akuten Gichtanfall angezeigt. Für die Behandlung der chronischen Gicht-Beschwerden wird dann häufig das homöopathische Mittel Natrium muriaticum eingesetzt. Die beiden Mittel können sich auch in ihrer Heilwirkung ergänzen, wenn sie abwechselnd verordnet werden.

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Bildnachweis: 9nong / stock.adobe.com

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