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Geschwollene Beine – Das können Sie dagegen tun

Lesezeit: 2 Minuten Verstärkt in den warmen Monaten kommt es bei vielen Menschen zu geschwollenen Beinen. Gehören Sie auch zu den Betroffenen? Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, was eigentlich die Ursachen Ihrer Beinschwellungen sind? Erfahren Sie in meinem Artikel mehr über die Ursachen, die Behandlung und Vorbeugung von geschwollenen Beinen.

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Geschwollene Beine – Das können Sie dagegen tun

Geschwollene Beine – Das können Sie dagegen tun

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Wasseransammlungen sind oft der Grund für die Schwellungen in den Beinen

Wenn die Gefäßwände in Ihren Beinen nicht mehr dicht sind, kommt es zum Austreten von Gewebsflüssigkeit. Da die Flüssigkeit durch die Schwerkraft nach unten fließt, merken Sie meist zuerst, dass Sie geschwollene Füße und Knöchel haben. Je mehr Gewebsflüssigkeit austritt, desto stärker schwellen nun auch Ihre Beine an.

Neben den Schwellungen treten oft folgende Symptome auf:

  • Spannungsgefühl
  • Schmerzen
  • Kribbeln und Jucken
  • Rötungen

Oft sind die Beinschwellungen von Krampfadern begleitet

Krampfadern behindern einen reibungslosen Blutfluss und verhindern, dass genügend Blut zum Herzen transportiert wird. Das Blut und Stoffwechselschlacken stauen sich in den Beinen und lassen sie anschwellen. Wenn Sie an Krampfadern leiden, hatten Sie zu den schweren und geschwollenen Beinen sicher auch schon öfters abends, wenn Sie im Bett liegen, Schmerzen in den Beinen.

Zudem konnten Sie vielleicht ein Unruhegefühl verspüren oder Sie hatten sogar Krämpfe in den Beinen. All diese Symptome stehen in Verbindung mit Ihrem Krampfaderleiden und den Beinschwellungen.

Welche Faktoren fördern geschwollene Beine?

  • langes Stehen
  • langes Sitzen (auch im Auto, im Bus oder im Flugzeug)
  • Übergewicht
  • Krampfadern
  • Venenleiden
  • Schwangerschaft
  • Hitze
  • Fußbodenheizungen
  • hormonelle Schwankungen
  • stark salzhaltige Speisen

Was hilft gegen Ihre geschwollenen Beine?

Stütz- oder Kompressionsstrümpfe

Eine Kompressionstherapie mit geeigneten Strümpfen oder Strumpfhosen unterstützt das Ausschwemmen von Wasser aus Ihren geschwollenen Beinen. Das gestaute Blut kann in Richtung Herzen transportiert werden. Bei stark geschwollenen Beinen in Verbindung mit Krampfadern empfehlen auch manche Ärzte das Anlegen von Kompressionsbinden. Das Wickeln geschwollener Beine ist allerdings nicht so einfach und benötigt eine gewisse Erfahrung.

Venenmittel

Pflanzliche Venenmittel aus dem Samen der Rosskastanie lindern die Schwellungen und das Schweregefühl in den Beinen. Rosskastanienpräparate gibt es als Tabletten, Salben und Gel. Auch Extrakte aus dem Roten Weinlaub verringern geschwollene Beine. Sie fördern die Ausscheidung von Gewebeflüssigkeit und lindern den Juckreiz in den Beinen.

Auch Enzympräparate fördern den Abbau von Beinödemen. Sie sind vor allem dann sehr hilfreich, wenn zu den Beinschwellungen noch Entzündungen in den Beinvenen hinzugekommen sind. Salben und Gele, die die Wirkstoffe Heparin oder Hirudin (Blutegelwirkstoff) enthalten, wirken einer Blutgerinnung entgegen. Dadurch kann eine Thrombose in den Beinen verhindert werden.

Tipps: Venensalben oder Venengele wirken besonders kühlend, wenn Sie die Präparate im Kühlschrank lagern. Unter einer stark fetthaltigen Salbe staut sich die Wärme. Reiben Sie deshalb Ihre Beine nur mit kühlenden Gelen oder Lotionen ein.

Entwässerungsmittel

Pflanzliche Entwässerungsmittel mit den Wirkstoffen aus Brennnesseln, Hauhechelwurzeln, Birkenblättern und Gartenbohnenhülsen regen die Nierentätigkeit an und fördern die Wasserausscheidung. Es gibt eine Reihe von pflanzlichen Arzneimitteln, die diese Wirkstoffe enthalten. Chemische Entwässerungsmittel sollten Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Wie können Sie mit einfachen Mitteln geschwollenen Beinen vorbeugen?

  • Lagern Sie Ihre Beine im Liegen und Sitzen hoch, wenn möglich tags und nachts.
  • Gehen ist besser als stehen oder sitzen.
  • Bauen Sie Übergewicht ab.
  • Kühlen Sie Ihre Beine möglichst mehrmals täglich. Ideal sind kalte Kompressen oder kühlende Beinsprays.
  • Beginnen Sie Ihren Tag mit kalten Beingüssen.
  • Vermeiden Sie Wärme an Ihren Beinen.
  • Machen Sie keine heißen Wannenbäder.

Tipp: Wassertreten nach Kneipp regt den venösen Blutstrom an und hilft auch gegen Ihre geschwollenen Beine. Zum Wassertreten benötigen Sie nicht unbedingt ein Wassertretbecken. Sie können Wassertreten auch zu Hause in der Badewanne oder Dusche durchführen.

Bildnachweis: Eisenhans / stock.adobe.com

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