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Fastenzeit: So gelingt der Verzicht auf Fernsehen

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben sich vorgenommen, Ihren Medienkonsum in der Fastenzeit einzuschränken? Dazu gratuliere ich Ihnen und kann Ihnen versichern: Ich weiß wie schwierig das ist. Damit Sie erfolgreich sind, zeige ich Ihnen eine Strategie.

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Fastenzeit: So gelingt der Verzicht auf Fernsehen

Fastenzeit: So gelingt der Verzicht auf Fernsehen

Lesezeit: 2 Minuten

Starten Sie mit einem medienfreien Abend

Ich fordere Sie nicht auf, den Fernseher oder PC auf den Gehsteig zu stellen. Doch wie wäre es, einmal pro Woche einen fernsehfreien Abend einzulegen? An einem Abend, der bisher automatisch vor der Glotze endete.

  1. Laden Sie für diesen Abend Freunde ein und kochen Sie nach, was die Fernsehköche Ihnen vorgebrutzelt haben.
  2. Spielen tut auch Erwachsenen gut. Es stellt das Gedankenkarussell ab und entspannt. Strategie- und Logikspiele trainieren sogar Ihr Gehirn. Sie wollten schon immer Backgammon, Schach oder Skat lernen? Sicher gibt es jemanden im Bekanntenkreis, der es Ihnen beibringen wird.
  3. Holen Sie Ihren Malblock aus Schultagen hervor. Sie müssen kein perfektes Kunstwerk abliefern. Wenn Sie mit Farben arbeiten, versuchen Sie sich an einfachen Mustern. Experimentieren Sie: welche Farbe spiegelt Ihre momentane Stimmung wieder? Wollen Sie sich an ersten Bleistiftzeichnungen versuchen? Dazu lege ich Ihnen den Tipp ans Herz aus dem Buch „Garantiert Zeichnen lernen“ von Betty Edwards, Rowohlt-Verlag: Nehmen Sie sich ein Foto als Vorlage und zeichnen es Überkopf ab. Seien Sie gespannt auf das Ergebnis.
  4. Endlich haben Sie Zeit, um zu schreiben. Ob Tagebuch, Kurzgeschichte oder Roman. Jedes gedruckte Werk hatte seinen Anfang, womöglich an einem freien Abend in der Fastenzeit.
  5. Gehen Sie früh ins Bett, um am nächsten Tag die Familie und die Kollegen zu überraschen: mit einem wachen, fröhlichen und kreativen Geist.

Sie haben den medienfreien Abend genossen?

Dehnen Sie die medienfreie Zeit aus auf mehrere Abende pro Woche. Oder legen Sie zwischendurch eine komplett „freie“ Woche ein. Und überlegen Sie sich, ob Sie bewusste medienfreie Zeiten auch nach der Fastenzeit beibehalten wollen.

Fernsehen ist schön – wenn Sie es bewusst tun

Sie möchten nicht komplett aufs Fernsehen oder andere Medien verzichten, nicht mal einen Tag in der Woche? Das kann ich nachvollziehen, schließlich gucke auch ich sehr gern fern. Doch sind die schönsten Fernseherlebnisse, die bewusst erlebten: ich freue mich den ganzen Tag über auf eine Sendung.

Oder auf einen Film, den ich auf DVD ausgeliehen habe. Ich sitze wach in meinem Sessel, erlebe jede Fernsehminute mit, weine, lache oder runzle die Stirn. Nach der Sendung drücke ich den Aus-Knopf und unterhalte mich noch mit jemandem über das Gesehene.

Sie haben das Prinzip sicher entschlüsselt, das Ihnen die Fastenzeit offenbart: egal was Sie tun, tun Sie es bewusst und aus freien Stücken.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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