Homöopathie Praxistipps

Eiterung bei der Katze – Homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Eiterungen können sehr schmerzhaft für die Katze sein. Eine Wunde kann sich entzünden und eitern, auch das Zahnfleisch oder eine Operationswunde können eitern. Eiternde Mandeln oder Ohren können ebenfalls auftreten. Wie Sie diese homöopathisch behandeln, erfahren Sie hier.

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Eiterung bei der Katze – Homöopathisch behandeln

Eiterung bei der Katze – Homöopathisch behandeln

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Die Homöopathie kennt keine Krankheiten sondern nur Symptome, Auslöser, Verschlimmerungen u.s.w., deswegen gibt es einige wichtige Mittel die bei Eiterungen eingesetzt werden können.

Eiterungen bei der Katze

Eiter kann im Anfangsstadium weiß und später gelb oder grün auftreten. Er entsteht wenn der Körper versucht sich von Entzündungsstoffen zu befreien und er spült damit Bakterien aus der Wunde. Eiterungen die durch Bakterien entstehen treten wohl am Häufigsten auf, es gibt allerdings auch Eiterungen die nicht durch Infektionen verursacht werden, wie bei der Schuppenflechte.

Eiter kann dünnflüssig bis dickflüssig sein und kann einen unangenehmen Geruch verströmen. Bei größeren Eiteransammlungen die unter der Haut oder in Körperhöhlen sitzen muss der Tierarzt der Katze Erleichterung verschaffen indem der Eiterherd (z.B. bei einem Abszess) geöffnet wird. Wenn der Eiter abfließen kann besteht die Möglichkeit dass die Wunde abheilen kann. Besonders im Kiefer- und Kopfbereich ist dies besonders wichtig, da die Kopfvenen Eitererreger ins Gehirn transportieren könnten, was zu schweren Komplikationen führen kann.

Homöopathie bei Eiterungen für die Katze

Myristica sebifera nennt man auch das homöopathische Messer, es sorgt dafür dass Eiter vom Körper schneller abgebaut wird. Die Schmerzhaftigkeit der Wunde ist dabei nur gering. Wenn das Mittel angezeigt ist gibt man es der Katze in der D6 3 x täglich bis die Wunde abgeheilt ist.

Hepar sulfuris wird bei akuten Eiterungen, die mit Berührungsempfindlichkeit und sehr starker Schmerzhaftigkeit einhergehen angewendet. Hepar sulfuris fördert die Abkapselung von Eiterherden. Es sorgt ebenso dafür dass der Körper den Eiter resorbiert. Wenn Hepar sulfuris angezeigt ist riecht das Wundsekret wie alter Käse und häufig weist die Katze dabei auch Fieber auf.

Das Mittel wird in einer tiefen Potenz angewendet (D 6 oder D 8) und sollte möglichst schnell innerhalb weniger Stunden, spätestens aber nach 1-2 Tagen, für eine Abheilung. Sollte die Wirkung nach dieser Zeit nicht eintreten muss die Katze unbedingt zum Tierarzt gebracht werden.

Calcium sulfuricum wird bei hartnäckigen Eiterungen gegeben. Diese treten meist nach Bissverletzungen auf die Fistelbildungen zeigen. In der D6 3 x und in der D12 2x tgl. sollte das Mittel dann innerhalb einiger Tage die Wunde zum Abheilen bringen!

Silicea und Calciumm fluoratum gibt man der Katze, wenn die Wunden bereits offen sind, da sie bei der Abheilung helfen. Silicea (Kieselerde) kann auch gegeben werden wenn die Wunde eine schlechte Heiltendenz aufweist. Die eitrige Phase ist dann bereits vorbei. Die Mittel sollten in einer tiefen Potenz D 6 / D 12, 2-3 x am Tag gegeben werden.

Echinacea unterstützt das Immunsystem innerlich in der D6 und Calendula kann äußerlich und innerlich bei der Wundheilung zu helfen.

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