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Diese Auswirkungen kann Stress auf Ihren Körper haben

Lesezeit: 2 Minuten Das Thema Stress ist ein Dauerbrenner der heutigen Zeit. Es gibt kaum jemand, der sich nicht gestresst fühlt angesichts der Lebensumstände oder des Leistungsdrucks bei der Arbeit. Dabei hat die Wissenschaft längst herausgefunden, dass Stress ernste körperliche Auswirkungen auf den Menschen hat. Was passiert, wenn jemand Dauerstress ausgesetzt ist?

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Diese Auswirkungen kann Stress auf Ihren Körper haben

Diese Auswirkungen kann Stress auf Ihren Körper haben

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Stress selbst beschreibt im Kern eine Gefahrensituation. In der Geschichte des Menschen sorgten Stressreaktionen für das Überleben und den Fortbestand. Der Körper produziert vermehrt Stresshormone und die Organe passen sich der außergewöhnlichen Lage an. Wird dies auf die heutige Zeit umgelenkt, stehen Personen unter Stress, die in einer belastenden Situation stehen und dieser nicht entfliehen können.

Körperlich spielen sich die gleichen Reaktionen wie bei den Urmenschen ab. Der Blutdruck erhöht sich, die Gefäße der Muskeln erweitern sich. Adrenalin und Noradrenalin regen das Herz zu einem schnelleren Schlagrhythmus an. Der gesamte Mensch ist in Alarmbereitschaft. Das ist bei einer plötzlich auftretenden Gefahrensituation überlebenswichtig.

Doch der Körper kann nicht selbst unterscheiden, ob er von einem wilden Tier verfolgt wird oder ob eine unangenehme Besprechung mit dem Chef ins Haus steht. Der Körper bekommt vom Gehirn nur gesagt, dass Stress im Anmarsch ist – und darauf reagiert er.

Die körperlichen Auswirkungen von Dauerstress

Wer hin und wieder in Stress gerät, wird keine negativen Folgen bemerken. Wer einer stressigen Situation ausgesetzt ist, produziert vermehrt Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol. Ist die vermeintliche Gefahr vorüber, werden die Stresshormone wieder abgebaut und alle körperlichen Abläufe funktionieren wieder normal. Bei Dauerstress normalisiert sich die Lage nicht ganz so einfach wieder.

Der Körper bleibt in ständiger Alarmbereitschaft, was zwangsläufig zu einer Überbelastung führen muss. Die Wissenschaft führt Stress als Hauptauslöser bei Herzkreislauferkrankungen bis hin zum Herzinfarkt, Schlaganfällen, Magen-Darm-Erkrankungen oder hohem Blutdruck an. Übrigens ist es erwiesen, dass bereits die bildliche Vorstellung einer stressigen Situation ausreicht, damit der Körper mit seinen Abwehrmechanismen beginnt.

Damit beginnt ein Teufelskreis, der nur durch gezielte Maßnahmen von dem Betroffenen durchbrochen werden kann.

Was tun gegen Stress?

Jeder kann aktiv gegen Stressreaktionen vorgehen. Sport ist beispielsweise ein ideales Ventil, um Druck abzubauen. Die wirksamste Waffe gegen Stress ist natürlich die, ihn erst gar nicht aufkommen zu lassen. Ein gelegentliches „Nein“ wirkt wahre Wunder. Und dem sogenannten Freizeitstress sollte schnell Einhalt geboten werden. Der Körper benötigt zur Regeneration eine gewisse Zeit und genau die sollte ihm zugestanden werden.

Eine bewusste Tagesplanung kann ebenso helfen wie entspannende Übungen, die sich wunderbar in den beruflichen Alltag integrieren lassen.

Bildnachweis: blanche / stock.adobe.com

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