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Diese 3 Gründe zeigen, wieso Sonnenbaden schädlich ist!

Lesezeit: 2 Minuten Sommer, Sonne, Sonnenschein und die natürliche Bräune obendrein! Beim Sonnenbaden lässt es sich bestens entspannen, doch das kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Viele Menschen verwenden einen falschen Sonnenschutz oder unterliegen weiteren Irrtümern. Diese 3 Gründe zeigen, wieso das Sonnenbaden schädlich ist!

2 min Lesezeit
Diese 3 Gründe zeigen, wieso Sonnenbaden schädlich ist!

Diese 3 Gründe zeigen, wieso Sonnenbaden schädlich ist!

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Ein sonniger Tag macht gute Laune und hat gesundheitliche Vorteile: Es wird Vitamin D gebildet und das Immunsystem gestärkt. Doch das ist bloß die halbe Wahrheit, denn Sonnenstrahlen können schädlich sein – aber nur, wenn man beim Sonnenbaden einige Grundregeln missachtet.

1. Es gibt keine gesunde Bräune

Viele Menschen fürchten sich vor einem Sonnenbrand, sehen aber ihre Bräune als gesund an. Das ist falsch, denn eine spontane Änderung der Hautfarbe deutet auf einen Schaden hin. Generell sind die energiereichen UV-B-Strahlen für einen Sonnenbrand verantwortlich, während die langwelligen UV-A-Strahlen für eine Bräunung der Haut sorgen.

Die langwelligen Strahlen erhöhen das Hautkrebsrisiko und lassen die Haut schneller altern. Somit können Sie Ihrer Haut durch eine „gesunde“ Bräune bleibende Schäden zufügen. Zudem riskieren Sie einen unangenehmen Sonnenstich, der sich mit Kopfschmerzen und Übelkeit bemerkbar macht.

2. Sonnencremes sind ein Risikofaktor

Wer bereits braun ist, kann auf eine Sonnencreme verzichten. Die Haut hat sich schließlich an die Belastung gewöhnt! Doch das ist ein schwerwiegender Irrtum: Lediglich die Zahl der Hautpigmente hat sich durch das Sonnenbaden erhöht. Diese werden vom Körper gebildet, um die Haut vor der Sonne zu schützen.

Eine Sonnencreme sorgt dafür, dass sich die Zeit bis zum Sonnenbrand verlängert. Somit werden die UV-B-Strahlen tatsächlich von der Haut ferngehalten. Dafür ist der Körper kaum vor krebsauslösenden UV-A-Strahlen geschützt. Sie dringen tiefer in die Haut ein und sind enorm schädlich.

Info: Der sogenannte Lichtschutzfaktor (LSF) bezieht sich ausschließlich auf die UV-B-Strahlen! Es gibt keine Normwerte für einen Filter gegen UV-A-Strahlen. Deshalb sollten Sie die Angaben der Hersteller kritisch hinterfragen, da sie keinem Kontrollgremium unterliegen.

3. Kleidung bietet kaum Schutz gegen UV-Strahlen

Häufig wird angenommen, dass man mit Klamotten in die Sonne darf. Eltern lassen ihre Kinder in Badekleidung spielen, denn sie sind bestens geschützt. Leider dringen UV-Strahlen auch durch den Bikini oder die Badehose hindurch. Vor allem leichte Hemden oder nasse Textilien stellen keinen Schutz dar.

Sogar im Schatten werden bis zu 85 Prozent der UV-Strahlen von der Landschaft reflektiert. Um einen quälenden Sonnenbrand zu vermeiden, müssen Sie sich sorgfältig eincremen – sogar wenn Sie den Tag unter dem Sonnenschirm verbringen. Generell ist das Sonnenlicht zwischen 11 und 15 Uhr besonders schädlich. Da die Sonne morgens und abends in einem schrägen Winkel scheint, sind diese Zeiten für empfindliche Menschen zu empfehlen.

Tipp: Der Hauttyp bestimmt, wie lange man sich ungeschützt in der Sonne aufhalten kann. Eine Person mit heller Haut und meist roten Haaren darf sich für höchstens 10 Minuten ohne Schutz bräunen. Längeres Sonnenbaden von über 30 Minuten ist nur für Menschen mit einem dunklen Hautton und quasi keinen Sommersprossen anzuraten.

Fazit

Das Sonnenbaden kann für die Haut äußerst schädlich sein. Es drohen ernsthafte Erkrankungen wie Hautkrebs oder ein heftiger Hitzschlag. Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich das Risiko für derartige Krankheiten!

Was sind Ihre Erfahrungen? Liebe Sie das Sonnenbaden und werden Sie es auch weiterhin tun? Oder denken Sie, dass Sie es zukünftig meiden werden? Oder verzichten Sie generell schon auf Sonnenbaden? Wie sieht Ihr Sonnenschutz aus? Erzählen Sie uns mehr!

Bildnachweis: detailblick-foto / stock.adobe.com

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