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Tipps für gesundes Sonnen

Lesezeit: 2 Minuten Wenn sich der Mensch nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzt, wird trotzdem die Haut gebräunt. Schließlich wird die Haut nicht durch die Sonnenstrahlen direkt gebräunt, sondern durch die UV-Strahlung, die von der Sonne ausgeht. Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte und gerne in der Sonne liegt, der sollte seine Haut durch Öl oder Sonnenmilch komplett schützen.

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Tipps für gesundes Sonnen

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Gefährdete Körperstellen besonders schützen

Verschiedene Körperstellen werden oftmals bei einem Sonnenbad hinsichtlich des Sonnenschutzes vernachlässigt. Zusätzlich sind diese Körperstellen stärker gefährdet, da an ihnen die Haut ohnehin etwas empfindlicher ist. Zu diesen Körperstellen zählen beispielsweise:

  • Oberkörper
  • Schultern
  • Füße bzw. Fußrücken
  • Stirn
  • Nase

Kommt es zu einem Sonnenbrand, reagiert die Haut meistens nach einigen Tagen damit, dass sich die oberen Hautschichten, je nach Tiefe der Verbrennung, abschälen. Damit es nicht juckt, ist es hilfreich, die betroffene Stelle regelmäßig einzucremen.

Sonnenbrand – die Schädigung des Zellgewebes

Die Ursache für einen Sonnenrand liegt in den Ultraviolett-Anteilen (UV) der Sonnenstrahlen. Wird die Haut zu lange und zu intensiv dieser UV-Strahlung ausgesetzt, dringen diese durch die Oberfläche und schädigen das Zellgewebe. Daraus resultiert eine Reaktion, die einer Entzündung ähnelt. Dies hat im Anschluss zur Folge, dass sich die Gefäße erweitern und die Haut sich rot färbt.

Durch die erhöhte Durchblutung kommt es danach zum Flüssigkeitsaustritt in das Gewebe, was als Blasenbildung zum Ausdruck kommt. In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch erwähnenswert, dass bei einem Sonnenbrand viel getrunken werden sollte, da während des Sonnenbrands Flüssigkeit verloren geht. Es ist wichtig, dass Sonnenbrände nicht unterschätzt werden und darauf geachtet wird, dass die Haut nicht dauerhaft oder regelmäßig davon betroffen ist. Es kann sonst auch gefährlich werden.

Hautkrebs – Spätfolge von Sonnenbränden

Wer zu locker mit dem Thema Hautkrebs umgeht, der riskiert unangenehme und gefährliche Langzeitfolgen. Hautkrebs stellt sich nicht sofort nach einem Sonnenbrand ein. Er stellt sich auch nicht ein, nur weil die Haut vielleicht irgendwann mal von einem Sonnenbrand betroffen gewesen ist. Zur Risikogruppe gehören Menschen, die das Thema Sonnenbrand nicht besonders ernst nehmen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass es sich bei einem Sonnenbrand um eine Brandverletzung der Haut handelt.

Es sind richtige und ernst zu nehmende Verbrennungen. Die Häufigkeit dieser Verbrennungen sollte so gering wie möglich sein. Noch schlimmer als ein Sonnenbrand sind Brandblasen. Hier ist die Hautoberfläche offen und die Haut muss dauerhaft gereinigt werden, damit die Heilung entzündungsfrei verläuft. Auch hier gilt: Viel Flüssigkeit aufnehmen und viel eincremen. Unbedingt ist der Haut- oder Hausarzt aufzusuchen, damit dieser die betroffene Stelle auch nach der Heilung unter Beobachtung behält.

Bildnachweis: Almgren / stock.adobe.com

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